Inhaltliche Diskussion

Braunschweig hat ein Pinkelproblem
29. April 2010

Prototyp Antimiktionswall mögliche Ausführung der Pinkelmauer

Die Ereignisse in Braunschweig überschlagen sich in den letzten Stunden. Harmlose "Wildpinkler" (Braunschweiger Zeitung) sind am letzten Wochenende in der Braunschweiger Innenstadt Opfer gezielter Kampagnen von Polizei- und Ordnungskräften geworden. Aufgrund eines eklatanten Mangels an öffentlichen Umsonst-Toiletten wissen die armen Braunschweiger Bürger nicht mehr, wo sie bei ihrem Bummel in unserer schönen Innenstadt austreten sollen. Und wenn sie dann in ihrer grossen Not eine Ordnungswidrigkeit begehen, werden sie dafür auch noch beschuldigt. Der Einzelhandel ist es satt, die ständigen Fragen von blasengefüllten Braunschweigerinnen und Braunschweigern nach einer Kundentoilette mit einem "Ja, aber nur, wenn Sie einen Latte Macchiato bestellen" zu beantworten. So werden die Braunschweiger in die Kriminalität gezwungen, zahllose Lebensläufe durch sogenannte "Ordnungswidrigkeiten" für immer versaut.

Wir sagen: das muss ein Ende haben. Das Problem einer durch Urin verunreinigten Innenstadt darf nicht auf dem Rücken der Bürger ausgetragen werden, sondern muss an der Wurzel analysiert und dann besonnen, aber bestimmt durch geeignete Massnahmen gelöst bzw. herausgerissen werden. In dieser Situation ist die Politik gefragt - und wann immer die Politik gefragt ist, fühlen wir uns von der Die P.A.R.T.E.I. angesprochen.
Wir sagen daher zunächst in aller Deutlichkeit: Braunschweig hat ein Pinkelproblem! Fragen müssen gestellt werden - Fragen wie: "Werden wir alle in unserer eigenen Pisse ersaufen?" oder "Wo soll das alles nur hinführen bzw. -fliessen?"

Aus unser langjährigen Erfahrung als Experten in Pinkelfragen wissen wir, dass es für eine Stadt wie Braunschweig in dieser kritischen Situation nur zwei Möglichkeiten gibt, des Pinkelproblems Herr zu werden, die nicht den Methodenhorizont der Stadtregierung übersteigen würden.
Der erste Weg wäre das komplette Pinkelverbot im gesamten Bereich der Innenstadt in seiner radikalstmöglichen Form, die weder vor der Privatsphäre noch dem Privateigentum der Braunschweiger haltmacht. Denn wenn wir sagen "ein komplettes Pinkelverbot in der gesamten Innenstadt", dann meinen wir damit "ein komplettes Pinkelverbot in der gesamten Innenstadt"! Die herausgerissenen Toiletten und Urinale werden am Rand der Weststadt in einer eigens dafür ausgehobenen Senke vergraben.Dafür wird der Bereich der Okerumflut als natürlicher Wasserlauf zu einem modernen und zeitgemässen Pinkelplatz umgebaut und ertüchtigt, der es 5000 Menschen gleichzeitig ermöglicht, ihre Notdurft zu verrichten. Dies hat bereits im Mittelalter gut funktioniert und könnte an die "Otto IV."-Kampagne des Stadtmarketings anknüpfen.

Der zweite Lösungsansatz bietet aus fachlicher Sicht der Bau einer Mauer im Bereich der Innenstadt - der Fachmann spricht von einer so genannten "Pinkelmauer mit angeschlossener Urinabführungsrinne". Diese Pinkelmauer bietet eine konsequente und freundliche Möglichkeit für den Bürger in den zentralen Innenstadtlagen auszutreten. Diese Mauer kann durch versenkbare Urinale (z.B. der Firma Urilift International) ergänzt werden. Durch ihre runde Form passen sie in das Mauerkonzept, sofern das Innere der Anlage als Außenbereich mit einer Ausdehnung von Null definiert wird.

Die Mauerlösung bietet zusätzliche Vorteile: Neben der historisch bewährten Methode, Probleme durch Mauern zu bewältigen, liegt bauliche Trennung auch im Maßnahmenkatalog des Bundesvorstands der Die P.A.R.T.E.I.
Es gibt so viele gute Möglichkeiten und Lösungsansätze - wir müssen nur den Mut und den Willen haben diese zu nutzen. Einfach den Bürgerinnen und Bürgern Braunschweigs per Bussgeldbescheid die Schuld an dieser Misere zu geben ist feige und ungerecht und zeugt von einem Versagen der kommunalen Politik sowohl an der Pinkelrinne als auch im Rathaus.

Der Ortsverein Braunschweig der Die P.A.R.T.E.I. wird in dieser Sache nicht locker lassen und die Interessen der pinkelnden Bürgerinnen und Bürger Braunschweigs weiterhin vertreten und ihnen eine Stimme geben. Der Pinkelkrieg hat erst begonnen.

Der Ortsverein Braunschweig der Die P.A.R.T.E.I.

P.S.: Wir haben keine persönlichen oder geschäftlichen Kontakte zu der Firma Urilift International. Bitte melden Sie sich bei uns!

22. Juli 2005
Professor H. Schorsemann, Trennungsfachmann und Zonierungsexperte:

"Wir müssen konsequent und bereits auf lokaler Ebene die Mauer in den Köpfen der Bürgerinnen und Bürger wieder errichten. Und das ist nicht schwer:
...nehmen Sie eine Krankenschwester oder einen Postangestellten: diesen Menschen in unserem Lande ist die Notwendigkeit einer Mauer noch stets bewußt; sie wurde ihnen nur von den Parteien, die die sogenannte Einheit vollzogen haben, ausgeredet."

19. Juli 2005

Eine Niere für Deutschland!

Auszüge aus einem Gespräch mit dem SBZ-Kenner und Deutschlandfachmann Dr. Mevjoc:
"Ich rechne mal so rum...Wir haben ca. 15 Millionen Bundesbürger in der SBZ. Eine gesunde Niere bringt auf dem Weltmarkt sachichma locker 10000 Euro. Macht summa summarum 150 Milliarden Euro, die unsere Brüder und Schwestern im Osten ungenutzt mit sich herumtragen oder auf der Fernsehcouch vergammeln lassen. Ich sage: Nutzen wir dieses Humankapital!"

Anm. des Kassenwarts:
"Sicher auch eine gute Idee für den neuen Westbereich. Wird nicht allenthalben gejammert ob des abzutragenden Schuldenbergs, zunehmender Neuverschuldung, Hochschulunterfinanzierung, weniger Rente etc.? Nebenbei würde die BRD zum einzigen veritablen legalen kommerziellen Nierenanbieter weltweit (die SBZ hätte für solche Eingriffe wohl kaum die Technologie) und damit wieder die Vorreiterstellung in Europa - wollen mal sehen, wie unsere freundlichen französischen Nachbarn versuchen, ihre Fettlebe(r) am Weltmarkt loszuwerden!"

Unmittelbar nach Auflösung des Bundestags: die PARTEI Niedersachsen geht an den Start

Der Termin war gut gewählt: kaum dass der Bundespräsident den Weg frei machte für Neuwahlen noch in diesem Jahr, traten PARTEI-Aktivisten zusammen und gründeten den Niedersächsischen Ableger der Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative. Eine Landesliste, schon vor Wochen erarbeitet, wird gleich darauf zur Abstimmung gebracht. Dazu Karl-Heinz Gröpler, 2. Vorsitzender des LV BS und frisch gebackener Landespropagandaleiter: "Da sieht man's mal wieder."

Tosender Beifall erscholl, als sich der frisch gewählte Vorstand die Hände schüttelte und der Basis für das gewährte Vertrauen bedankte. Es steht ein harter Wahlkampf bevor - den Kandidaten, die auf Augenhöhe mit G. Schröder und C. Wulff antreten, ist bewusst, wie schamlos sich diese Gegenkandidaten an den Wahlthemen der PARTEI bedienen. Doch sie sind dieser Herausforderung gewachsen - der Wille zur Macht und grundehrlicher Populismus haben sich noch immer ausgezahlt.

Der 1. Vorsitzende des Landesverbandes Niedersachsen zu den Chancen der PARTEI bei den anstehenden Bundestagswahlen für Niedersachsen:
"Wir streben ein Ergebnis von 30 Prozent plus y mal 2 an. Alles andere wäre eine Enttäuschung für die PARTEI in Niedersachsen, das Land Niedersachsen und letztendlich auch für Deutschland."