Nachdem immer mehr Anfragen bei mir eingehen, hier ein paar kurze Tipps, als Sammlung aus einigen e-mails. Gestaltungstipps gibt es auch sonst im Internet, mit Beispielen für gute und schlechte Gestaltung. Man lese auch immer wieder einschlägige Internet Zeitschriften (oder auch das Editorial dieser Seiten).
Sie brauchen unbedingt:
PC, Telefonsteckdose, ein Modem, einen Internet Provider (t-online, AOL, Compuserve u.a.). Ein DSL Anschluss mit 6.600 KB/s ist eine feine Sache, weil auch grš§ere Datenmengen schnell bewŠltigt werden. Internet Browser (Netscape, Microsoft Explorer, Firefox, Apple Safari), HTML-Editor (z.B. Adobe PageMill, Golive o.Š.), ein Programm zum †bertragen von Seiten und Bildern an den Provider. Moderne Systeme (Mac OS X) haben die Mšglichkeit direkt vom Dektop aus den Server Begreich von Apple oder andere Provider zu erreichen. Einfacher geht es nicht mehr,
Lesenswert zur Vorbereitung:
"70 Goldene Regeln", wie Sie es nicht machen sollen, finden Sie unter: http://www.karzauninkat.com/Goldhtml/
Ein klassischer Ratgeber, den man zu Beginn downloaden sollte. Natürlich mit HTML-Browser lesbar.
Etwas ernsthafter, kurze und klare Designregeln ebenda: http://www.karzauninkat.com/webdes3.htmSie verstehen nicht, was Sie bis hierher gelesen haben?
Nur Mut! Greifen Sie zum Telefon (s.o.), um eine Vorführung mit Vortrag und Glossar zu verabreden. Emeritierte Pastoren, Evangelische Frauengruppen, Nordelbische Gemeindesekretärinnen, Pastorengruppen auf Sprengelkonventen waren anfangs genauso verwirrt wie Sie.
Meine Tipps: Vorbereitungen:
Prüfen Sie, was für ein Web-Typ Sie sind: Lassen Sie lieber alles machen oder machen Sie lieber alles selbst? Wie häufig sollen bestimmte Teile Ihrer Web Seiten geändert werde? Brauchen Sie einen Shop zum Verkauf? Wollen Sie Rückantworten per e-mail, ein Forum, eine Rückmeldung, vielviele Aufrufe Ihre Seite gehabt hat?
Die Nordelbische Kirche, das Nordelbische Rechenzentrum RNB und die Diakonie können Anbieter vermitteln, die einer kompletten Webauftritt für Sie vorbereiten (Kosten ca. 40 bis 50 Euro pro Seite), ordentlich gestaltet. Die Web - Adressen finden Sie in meiner Linksammlung "HyperLinks zu Kirchen und Welt" unter Ev.-Luth. Kirche in Nordelbien, siehe dort: Einrichtungen
Schauen Sie, wie es die Kolleginnen und Kollegen machen (nordelbien webring und andere Linksammlungen).
Surfen Sie nach Herzenslust. Z.B. in yahoo.de finden Sie viele Kirchengemeinden.
Lassen Sie sich nicht vom Aussehen blenden. Manche Gemeinden haben exzellente Softwareproduzenten im Kirchenvorstand, aber Pastoren und Mitarbeiter können selbst keinen Buchstaben ändern und die Wege einer einzigen Änderung können lang und teuer sein.
Verwenden Sie einen einfachen Webseiten-Editor, bei dem Sie Texte und Grafiken kopieren und einsetzen können, oder mit "Drag und Drop" in die neue Datei ziehen. Machen Sie sich mit dem Programm vertraut. Entwerfen Sie ein kleines Projekt für den Gebrauch auf Ihrer eigenen Festplatte: "Learning by doing" als Freitzeitgestaltung, wenn Sie über freie Zeit verfügen ;-)
Seitenerstellung
Ändern Sie nie den Standort des Ordners auf der Festplatte. Ihr Erstellungsprogramm hat meist ein gutes Gedächtnis.
Fangen Sie mit einer Musterseite an. Experimentieren Sie mit Schrift- und Bildgrössen. Text- und Bildumfang.
Wählen Sie einen möglichst hellen Farb- oder Bildhintergrund, damit die Schrift gut lesbar bleibt. Weisse Schrift macht sich gut vor dunklem Hintergrund, ist aber im Ausdruck nicht zu lesen, wenn der Hintergrund meist nicht mit ausgedruckt wird.
Drucken Sie Ihre Musterseite mit Text aus, besonders wenn Sie auch Bilder darauf verwenden. Sind Sie mit dem Ergebnis zufrieden?
Verwenden Sie Netscape und Microsoft Explorer zur Überprüfung des Aussehens Ihrer Musterseite.
Legen Sie auf der Musterseite auch einen festen Link zum Index aller Seiten an und/oder zu Ihrer Startseite, der leicht zu finden ist. Bei mir heißt er Index St.Jürgen WebSite. Damit kommt der Benutzer immer zum Ausgangspunkt (Index) Ihrer Seite zurück. Wenn er sich verlaufen hat, klickt er sich vielleicht zu einer "gebookmarkten" Seite oder zu seinem Internet Startpunkt zurück. Das tut er auch wenn das Laden der Seite zu lange dauert. Es gibt viele Seiten im Netz, an denen Sie Ihre persönliche Toleranzgrenze prüfen können (Grosse Reiseveranstalter, Autohersteller, Bundesministerien u.a.)
Machen Sie aus jedem Dateinamen ein Wort: Statt "Neues aus dem KV.htm" soll es heißen: "NeuesAusDemKV.htm "
Das gilt für html-Dateien wie für Bilder, die übrigens als .GIF oder .JPG Format vorliegen sollten.Verwenden Sie in Dateinamen grundsaetzlich keine Umlaute: ä, ü, ö fuehren dazu, dass die Seite nicht gefunden wird und zur einem entsprechenden Fehlerhinweis.
Auf jeder Seite sollte unten eine Adresszeile und/oder die Online-Adresse sein, damit ein Surfer auch nach 2 Stunden noch weiß, wo die schöne Seite herkommt, die er ausgedruckt hat.
Ich verwende keine Frames, weil mir die Seitenerstellung dadurch zu komplex wird.
Bilder nur dort einsetzen, wo Sie wirklich nötig sind. Verzweigen Sie ggf. auf andere Seite, die Bilder enthalten, wie z.B zur Abbildung der St. Jürgen Website auf der Festplatte oder die Karte mit der Wegbeschreibung zur St. Jürgen Kirche.
Diese Seite hatte keine Bilder, haben Sie sie vermisst?
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