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Der Park |
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Der
Park

Der Park Rosenhöhe bildet
mit dem Hochzeitsturm und den
Jugendstilhäusern der Mathildenhöhe ein
Darmstädter Gesamtkunstwerk. Der Park bietet ein
einmaliges Naturzusammenspiel von
auserlesenen Bäumen, Rosen und Stauden und steht
heute unter
Denkmalschutz.
Großherzogin
Wilhelmine von Hessen-Darmstadt ließ
den Park als Landschaftspark Anfang des 19.
Jahrhunderts anlegen. So entstand
"eine
Gartenkomposition, die den freien edlen Geist landschaftlicher Natur
atmet."
Der damals beauftragte Gartenarchitekt Michael
Zeyher aus Schwetzingen verwirklichte
hier englischen Gartenstil. Die Architektureinstreuungen gehen auf
Georg
Moller zurück.
"Vor allen
anderen lächelt mir dieser Erdenwinkel..."
sagte damals Wilhelmine und genauso empfinden es
die
Besucher heute.
Von Wilhelmines Urenkel, Großherzog
Ernst
Ludwig, wurde Anfang des 20. Jahrhunderts zum
100-jährigen Bestehen der Parkanlage das Rosarium angelegt, um
dem schönen
Namen Rosenhöhe in vollem Maße gerecht zu werden.
Der Großherzog schuf
einen Rosengarten "wie man ihn in
Deutschland noch nicht kannte" (Zitat aus "Rosenhöhe" von
Großherzog Ernst Ludwig,
1927).
Es entstand eine glückliche Verbindung zwischen den
bezaubernden
Rosengärten Italiens und denen Englands. In die Gartenkunst
ging die
Verschmelzung von englischem Landschaftspark, Obstbaumkulturen,
Stauden- und
Rosenanlagen als Darmstädter Gartenstil
ein, – einst eine europäische Attraktion –
schrieb die FAZ
1997.
Das
Wahrzeichen des Parks Rosenhöhe ist der Rosendom im Rosarium
des Parks.
1979 ging der Park in den
Besitz der Stadt Darmstadt über. Sie baute das im 2.
Weltkrieg zerstörte und mit den
Jahren überwucherte Rosarium und den umgebenden Park wieder
auf. Heute blühen
hier von Mai bis November mehr als 10 000 Rosen in über 200
Arten und Sorten.
Um diese Gartenanlage in Zeiten
knapper öffentlicher Kassen zu unterstützen, hat sich
der Förderverein Park
Rosenhöhe gegründet. |

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