winston churchill hat einmal gesagt: der unterschied
zwischen demokartie und diktatur besteht darin, dass
man in der demokratie weiß, dass es der milchmann
ist, wenn es morgens an der der tür läutet.
eine einladung mit mir zur tür zu gehen – ihrer
wohnungstür, und es klopft … und wer ist auf
der anderen seite?
im gedenken an alle menschen, die weltweit einen
verwandten oder freund im gefängnis einer diktatur
wissen … in der fürbitte für alle verfolgten
christen, und alle um ihres glaubens willen
verfolgten.
nach apostelgeschichte 12, 1 – 20
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15. Sonntag nach Trinitatis (Hoffnung für
alle)
Galater
5,25-26;6,1-3.7-10
25 Durch
den Heiligen Geist haben wir neues Leben, und das
soll jetzt auch bei uns sichtbar werden.
26 Blinder
Ehrgeiz, der nur unsere Eitelkeit befriedigt,
gegenseitige Kränkungen und Neid dürfen bei uns keine
Rolle mehr spielen. 6,
1 Liebe
Brüder! Wenn sich aber einer von euch etwas
zuschulden kommen läßt und sündigt, dann sollt ihr
ihn als Menschen, die Gottes Geist leitet,
verständnisvoll wieder zurechtbringen. Seht aber zu,
daß ihr dabei nicht in dieselbe Gefahr
geratet.
2 Kümmert
euch um die Schwierigkeiten und Probleme des anderen,
und tragt die Last gemeinsam. Auf diese Weise
verwirklicht ihr, was Christus von euch
erwartet.1
3 Wer
sich einbildet, besser zu sein als die anderen, der
betrügt sich selbst.
7 Glaubt
nur nicht, ihr könntet Gott irgend etwas vormachen!
Ihr werdet genau das ernten, was ihr gesät
habt.
8 Wer
nicht Gott, sondern sich selbst vertraut, den
erwartet das ewige Verderben. Wer sich aber durch den
Geist Gottes führen läßt, dem wird Gott das ewige
Leben schenken.2
9 Laßt
also nicht nach in euerm Bemühen, Gutes zu tun. Es
kommt eine Zeit, in der ihr eine reiche Ernte
einbringen werdet. Gebt nur nicht vorher auf!
10 Solange
uns noch Zeit bleibt, wollen wir allen Menschen Gutes
tun; vor allem aber denen, die mit uns an Jesus
Christus glauben.
meditation ist nicht nur ein begriff der östlichen
religionen. meditation gab es auch immer schon in der
christlichen kirche, wenn auch die evangelische
konfession eine sehr zurückhaltende position einnahm.
heute eine moderne christliche meditation, gehalten
und erarbeitet von dr. ingrid mohr, der lektorin
unserer gemeinde!
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wie wenig es braucht, damit wir unsere menschlichkeit
verlieren …
das gefühl nicht genug beachtet zu werden …
eine authorität … überforderung … und
schon fragen wir: “bin ich meines bruders
hüter?”
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1. Mose 4
1 Und Adam erkannte seine Frau Eva,
und sie ward schwanger und gebar den Kain und sprach:
Ich habe einen Mann gewonnen mit Hilfe des HERRN. 2
Danach gebar sie Abel, seinen Bruder. Und Abel wurde
ein Schäfer, Kain aber wurde ein Ackermann.
3 Es begab sich aber nach etlicher Zeit, dass Kain
dem HERRN Opfer brachte von den Früchten des Feldes.
4 Und auch Abel brachte von den Erstlingen seiner
Herde und von ihrem Fett. Und der HERR sah gnädig an
Abel und sein Opfer, 5 aber Kain und sein Opfer sah
er nicht gnädig an. Da ergrimmte Kain sehr und senkte
finster seinen Blick. 6 Da sprach der HERR zu Kain:
Warum ergrimmst du? Und warum senkst du deinen Blick?
7 Ist’s nicht also? Wenn du fromm bist, so
kannst du frei den Blick erheben. Bist du aber nicht
fromm, so lauert die Sünde vor der Tür, und nach dir
hat sie Verlangen; du aber herrsche über sie.
8 Da sprach Kain zu seinem Bruder Abel: Lass uns aufs
Feld gehen! Und es begab sich, als sie auf dem Felde
waren, erhob sich Kain wider seinen Bruder Abel und
schlug ihn tot.
9 Da sprach der HERR zu Kain: Wo ist dein Bruder
Abel? Er sprach: Ich weiß nicht; soll ich meines
Bruders Hüter sein? 10 Er aber sprach: Was hast du
getan? Die Stimme des Blutes deines Bruders schreit
zu mir von der Erde. 11 Und nun: Verflucht seist du
auf der Erde, die ihr Maul hat aufgetan und deines
Bruders Blut von deinen Händen empfangen. 12 Wenn du
den Acker bebauen wirst, soll er dir hinfort seinen
Ertrag nicht geben. Unstet und flüchtig sollst du
sein auf Erden.
13 Kain aber sprach zu dem HERRN: Meine Strafe ist zu
schwer, als dass ich sie tragen könnte.1 14 Siehe, du
treibst mich heute vom Acker, und ich muss mich vor
deinem Angesicht verbergen und muss unstet und
flüchtig sein auf Erden. So wird mir’s gehen,
dass mich totschlägt, wer mich findet.
15 Aber der HERR sprach zu ihm: Nein, sondern wer
Kain totschlägt, das soll siebenfältig gerächt
werden. Und der HERR machte ein Zeichen an Kain, dass
ihn niemand erschlüge, der ihn fände. 16 So ging Kain
hinweg von dem Angesicht des HERRN.
Apostelgeschichte 3,1-10
1 Petrus aber und Johannes gingen hinauf in den Tempel um die neunte Stunde, zur Gebetszeit.2 Und es wurde ein Mann herbeigetragen, lahm von Mutterleibe; den setzte man täglich vor die Tür des Tempels, die da heißt die Schöne, damit er um Almosen bettelte bei denen, die in den Tempel gingen. 3 Als er nun Petrus und Johannes sah, wie sie in den Tempel hineingehen wollten, bat er um ein Almosen. 4 Petrus aber blickte ihn an mit Johannes und sprach: Sieh uns an! 5 Und er sah sie an und wartete darauf, dass er etwas von ihnen empfinge. 6 Petrus aber sprach: Silber und Gold habe ich nicht; was ich aber habe, das gebe ich dir: Im Namen Jesu Christi von Nazareth steh auf und geh umher! 7 Und er ergriff ihn bei der rechten Hand und richtete ihn auf. Sogleich wurden seine Füße und Knöchel fest, 8 er sprang auf, konnte gehen und stehen und ging mit ihnen in den Tempel, lief und sprang umher und lobte Gott. 9 Und es sah ihn alles Volk umhergehen und Gott loben. 10 Sie erkannten ihn auch, dass er es war, der vor der Schönen Tür des Tempels gesessen und um Almosen gebettelt hatte; und Verwunderung und Entsetzen erfüllte sie über das, was ihm widerfahren war.