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"Tagebuch eines Pfarrers"

was mir gestorben ist - eine einladung

der tod, der letzte feind! ah ja?
weil der tod nicht das ende ist, sondern ein zeichen der wandlung, damit aus verbrauchtem neues leben entsteht!


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Achtung Terminverschiebung
: Abendveranstaltung “Was mir gestorben ist?” am MITTWOCH, 18.11.2009 um 19:30”
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weil alle getauften heilig sind - allerheiligen als geburtstagsfest für alle getauften



ein wunderschönes geburtstagsfest ihr menschen Gottes! Ihr die ihr die taufe als beweis habt, dass ihr nur noch Gott gehört’s! feiert, seid glücklich, keiner darf euch mehr versklaven, denn Gott ist euer einziger Herr – und ihr seid Gottes Heiligen!


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wie bei den alten römern (die ehe der christen)

es gibt ganz viele verschiedene formen von ehe, ein mann – eine frau, ein mann – mehrere frauen, mehrere männer – eine frau, zeitlich begrenzte ehen, leicht scheidbare ehen, schwer scheidbare ehen, gar nicht scheidbare ehen, ... und irgendwo gibt es dann auch noch die christliche ehe, irgendwo, nur wo?

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Markus 10, 2 – 9
2 Und Pharisäer traten zu ihm und fragten ihn, ob ein Mann sich scheiden dürfe von seiner Frau; und sie versuchten ihn damit.3 Er antwortete aber und sprach zu ihnen: Was hat euch Mose geboten?
4 Sie sprachen: Mose hat zugelassen, einen Scheidebrief zu schreiben und sich zu scheiden.
5 Jesus aber sprach zu ihnen: Um eures Herzens Härte willen hat er euch dieses Gebot geschrieben; 6 aber von Beginn der Schöpfung an hat Gott sie geschaffen als Mann und Frau.
7 Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und wird an seiner Frau hängen, 8 und die zwei werden "ein" Fleisch sein. So sind sie nun nicht mehr zwei, sondern "ein" Fleisch.
9 Was nun Gott zusammengefügt hat, soll der Mensch nicht scheiden.

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und Jesus seufzte

und Jesus seufzte,
und mit ihm Gott,
weil er sich berühren ließ,
ja sogar überwältigen von dem leid eines menschen

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Sonntag, 30.08.09
12. Sonntag nach Trinitatis
Markus 7,31-37

31 Und als er wieder fortging aus dem Gebiet von Tyrus, kam er durch Sidon an das Galiläische Meer, mitten in das Gebiet der Zehn Städte.32 Und sie brachten zu ihm einen, der taub und stumm war, und baten ihn, dass er die Hand auf ihn lege. 33 Und er nahm ihn aus der Menge beiseite und legte ihm die Finger in die Ohren und berührte seine Zunge mit Speichel und 34 sah auf zum Himmel und seufzte und sprach zu ihm: Hefata!, das heißt: Tu dich auf! 35 Und sogleich taten sich seine Ohren auf und die Fessel seiner Zunge löste sich, und er redete richtig. 36 Und er gebot ihnen, sie sollten's niemandem sagen. Je mehr er's aber verbot, desto mehr breiteten sie es aus. 37 Und sie wunderten sich über die Maßen und sprachen: Er hat alles wohl gemacht; die Tauben macht er hörend und die Sprachlosen redend.

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bin ich ein Guter?

Von der uralten Frage: Bin ich ein guter Mensch?
Einer an dem Gott Freude hat?
Oder zumindest besser als ein anderer?
und überhaupt ...

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Lukas 18,9-14
9 Er sagte aber zu einigen, die sich anmaßten, fromm zu sein, und verachteten die andern, dies Gleichnis:10 Es gingen zwei Menschen hinauf in den Tempel, um zu beten, der eine ein Pharisäer, der andere ein Zöllner. 11 Der Pharisäer stand für sich und betete so: Ich danke dir, Gott, dass ich nicht bin wie die andern Leute, Räuber, Betrüger, Ehebrecher oder auch wie dieser Zöllner. 12 Ich faste zweimal in der Woche und gebe den Zehnten von allem, was ich einnehme. 13 Der Zöllner aber stand ferne, wollte auch die Augen nicht aufheben zum Himmel, sondern schlug an seine Brust und sprach: Gott, sei mir Sünder gnädig! 14 Ich sage euch: Dieser ging gerechtfertigt hinab in sein Haus, nicht jener. Denn wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden.

das wunder, das kein wunder ist und gerade deshalb ein wunder ist

weil es doch eigentlich kein wunder ist, wenn alle plötzlich teilen - oder?

es ist ein wunder, wenn menschen zu teilen beginnen,
ihre angst verlieren,
ihre wohnungen verlassen,
einander treffen, vertrauen,
die angst verlieren,
und TEILEN!


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... und was sollen wir jetzt tun?

in unserer angst, in unserer unsicherheit, in der frage: “wie überlebe ich heute?”

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nach Lukasevangelium 5, 1-11

1 Es begab sich aber, als sich die Menge zu ihm drängte, um das Wort Gottes zu hören, da stand er am See Genezareth 2 und sah zwei Boote am Ufer liegen; die Fischer aber waren ausgestiegen und wuschen ihre Netze. 3 Da stieg er in eines der Boote, das Simon gehörte, und bat ihn, ein wenig vom Land wegzufahren. Und er setzte sich und lehrte die Menge vom Boot aus. 4 Und als er aufgehört hatte zu reden, sprach er zu Simon: Fahre hinaus, wo es tief ist, und werft eure Netze zum Fang aus! 5 Und Simon antwortete und sprach: Meister, wir haben die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen; aber auf dein Wort will ich die Netze auswerfen. 6 Und als sie das taten, fingen sie eine große Menge Fische und ihre Netze begannen zu reißen. 7 Und sie winkten ihren Gefährten, die im andern Boot waren, sie sollten kommen und mit ihnen ziehen. Und sie kamen und füllten beide Boote voll, sodass sie fast sanken. 8 Als das Simon Petrus sah, fiel er Jesus zu Füßen und sprach: Herr, geh weg von mir! Ich bin ein sündiger Mensch. 9 Denn ein Schrecken hatte ihn erfasst und alle, die bei ihm waren, über diesen Fang, den sie miteinander getan hatten, 10 ebenso auch Jakobus und Johannes, die Söhne des Zebedäus, Simons Gefährten. Und Jesus sprach zu Simon: Fürchte dich nicht! Von nun an wirst du Menschen fangen. 11 Und sie brachten die Boote ans Land und verließen alles und folgten ihm nach.

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den jetzt ist der tag - und jetzt ist die stunde!

vom goldenen moment,
der zum goldenen leben werden kann – und will.
und der frage: “was wäre, wenn sie nicht hingegangen wären?”


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21. Sonntag nach Trinitatis
Lukas 14,15-24

15 Als aber einer das hörte, der mit zu Tisch saß, sprach er zu Jesus: Selig ist, der das Brot isst im Reich Gottes!16 Er aber sprach zu ihm: Es war ein Mensch, der machte ein großes Abendmahl und lud viele dazu ein. 17 Und er sandte seinen Knecht aus zur Stunde des Abendmahls, den Geladenen zu sagen: Kommt, denn es ist alles bereit! 18 Und sie fingen an alle nacheinander, sich zu entschuldigen. Der erste sprach zu ihm: Ich habe einen Acker gekauft und muss hinausgehen und ihn besehen; ich bitte dich, entschuldige mich. 19 Und der zweite sprach: Ich habe fünf Gespanne Ochsen gekauft und ich gehe jetzt hin, sie zu besehen; ich bitte dich, entschuldige mich. 20 Und der dritte sprach: Ich habe eine Frau genommen; darum kann ich nicht kommen. 21 Und der Knecht kam zurück und sagte das seinem Herrn. Da wurde der Hausherr zornig und sprach zu seinem Knecht: Geh schnell hinaus auf die Straßen und Gassen der Stadt und führe die Armen, Verkrüppelten, Blinden und Lahmen herein. 22 Und der Knecht sprach: Herr, es ist geschehen, was du befohlen hast; es ist aber noch Raum da. 23 Und der Herr sprach zu dem Knecht: Geh hinaus auf die Landstraßen und an die Zäune und nötige sie hereinzukommen, dass mein Haus voll werde. 24 Denn ich sage euch, dass keiner der Männer, die eingeladen waren, mein Abendmahl schmecken wird.

vom tiefen graben und dem unüberwindlichen spalt!

weil es für die einen selbstverständlich ist,
und für anderen unmöglich,
und weil ein so tiefer graben zwischen den einen und den anderen ist,
und weil dieser graben die “erziehung des herzens” ist oder die “verwahrlosung des herzens”

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1. Sonntag nach Trinitatis
Lukas 16,19-31

19 Es war aber ein reicher Mann, der kleidete sich in Purpur und kostbares Leinen und lebte alle Tage herrlich und in Freuden.20 Es war aber ein Armer mit Namen Lazarus, der lag vor seiner Tür voll von Geschwüren 21 und begehrte sich zu sättigen mit dem, was von des Reichen Tisch fiel; dazu kamen auch die Hunde und leckten seine Geschwüre. 22 Es begab sich aber, dass der Arme starb, und er wurde von den Engeln getragen in Abrahams Schoß. Der Reiche aber starb auch und wurde begraben. 23 Als er nun in der Hölle war, hob er seine Augen auf in seiner Qual und sah Abraham von ferne und Lazarus in seinem Schoß. 24 Und er rief: Vater Abraham, erbarme dich meiner und sende Lazarus, damit er die Spitze seines Fingers ins Wasser tauche und mir die Zunge kühle; denn ich leide Pein in diesen Flammen. 25 Abraham aber sprach: Gedenke, Sohn, dass du dein Gutes empfangen hast in deinem Leben, Lazarus dagegen hat Böses empfangen; nun wird er hier getröstet und du wirst gepeinigt. 26 Und überdies besteht zwischen uns und euch eine große Kluft, dass niemand, der von hier zu euch hinüberwill, dorthin kommen kann und auch niemand von dort zu uns herüber. 27 Da sprach er: So bitte ich dich, Vater, dass du ihn sendest in meines Vaters Haus; 28 denn ich habe noch fünf Brüder, die soll er warnen, damit sie nicht auch kommen an diesen Ort der Qual. 29 Abraham sprach: Sie haben Mose und die Propheten; die sollen sie hören. 30 Er aber sprach: Nein, Vater Abraham, sondern wenn einer von den Toten zu ihnen ginge, so würden sie Buße tun. 31 Er sprach zu ihm: Hören sie Mose und die Propheten nicht, so werden sie sich auch nicht überzeugen lassen, wenn jemand von den Toten auferstünde.


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leben aus der Kraft Gottes! (pfingstpredigt)

weil es geht!
die Kraft Gottes nehmen und aus dieser Kraft leben Happy


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in der welt habt ihr angst ... zum sonntag rogate (betet)

betet,
weil ihr angst habt,
diffuse angst - ihr wisst nicht wovor ihr euch fürchtet!

betet,
den ihr seid menschen,
ihr schafft es Jesus vor der verhaftung zu verlassen,
ihr schafft es aber sogar den Auferstandenen zu verlassen.

betet,
den in der welt habt ihr angst!
betet,
und erlebt,
was sich verändert!


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muttertag - damit sie ganz anders feiern können!

anna jarvis – gründerin des muttertages,
woran hat sie gedacht als sie den muttertag ins leben rief? an ein bündnis der mütter gegen den krieg! an ein bündnis der mütter für die kriegsgefangenen söhne anderer mütter! an ein bündnis der mütter gegen armut und unwissenheit der anderen mütter!
da ist keine romantik drinnen, kein “heute machen wir für dich das frühstück mama”, und kein supergeschäftstag für blumenhändler. in wirklchkeit geht es nur die mütter untereinander an, in wirklichkeit geht es um die übermenschliche kraft, die mütter innewohnen kann!
vielleicht sollten wir diesen tag ganz anders feiern?


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von der grossen krise, kampftaktiken mit dem einkaufswagen und "frucht bringen" (Predigt zu Jubilate)

eine leicht kabarettistische betrachtung der grossen krise unter besonderer berücksichtigung eines samstägigen einkaufserlebnisses, der frage warum bischof huber nicht einfach “soziale marktwirtschaf” sagen kann, der frage ob es wirklich möglich ist, reich zu werden ohne etwas zu prduzieren, und wann mensch eigentlich reich ist – und sogar genug zum leben hat?

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Johannes 15,1-8
1 Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater der Weingärtner.2 Eine jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, wird er wegnehmen; und eine jede, die Frucht bringt, wird er reinigen, dass sie mehr Frucht bringe. 3 Ihr seid schon rein um des Wortes willen, das ich zu euch geredet habe. 4 Bleibt in mir und ich in euch. Wie die Rebe keine Frucht bringen kann aus sich selbst, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so auch ihr nicht, wenn ihr nicht in mir bleibt. 5 Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun. 6 Wer nicht in mir bleibt, der wird weggeworfen wie eine Rebe und verdorrt, und man sammelt sie und wirft sie ins Feuer und sie müssen brennen. 7 Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch widerfahren. 8 Darin wird mein Vater verherrlicht, dass ihr viel Frucht bringt und werdet meine Jünger.

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nicht während meiner wache!

nicht solange ich im dienst bin
nicht solange mir die verantwortung übertragen ist,
nicht solange ich die verantwortung übernommen habe!

Jesus als der,
dem niemand sein leben nehmen kann, der es aber hingibt,
und aus eigener kraft wieder zurückholt.

Jesus als der,
aus dessen hand wir niemals gerisen werden!

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change we need part II

veränderung braucht’s, brauchen wir, am besten wär’s natürlich, wenn das alles jemand für mich erledigen könnte …
ja – so schaut’s aus, und wie immer klappt es nicht!
verändern kann man immer sich selbst! und hilfe dazu bekommen, aber das erledigt niemand für mich!

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