Fremont

letzter Arbeitstag, letzter Tag in der Wohnung, erster Tag Urlaub

Mein Abschied beginnt nun auch, Sachen sind gepackt, Arbeit beendet, paper submitted und aus der Wohnung ausgezogen. Nun bleibe ich bei Patrick und Sarah, in Ballard, der Nachbarneighborhood von Fremont. Das was mir den Abschied versüßt und noch nicht wirklich real macht, ist der Monat den ich hier noch habe. Bald mehr davon.
Pasted Graphic 1
Das Highdive in Fremont.
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Picnic im Park

Nun geht die Seattle Zeit langsam dem Ende entgegen. Zeit genug, mal endlich eine Party zu organisieren. Da Sommer ist möchte man auch gerne draussen sein und der Thüringer in mir will auch grillen. Im "Bavarian Meats" gibt es zwar keine richtigen Thüringer Bratwürste, aber dennoch ganz gute. Also, haben wir unsere Freunde eingeladen an einem schönen Sonntagnachmittag im nahen Woodland Park mit uns zu grillen. Bekannterweise darf man kein Bier oder sonstiges Alkohol in der Öffentlichkeit konsumieren, schon gar nicht im Park, wo so viele Kinder spielen. Über diesen Umstand schüttelt nun auch jeder Amerikaner den wir kennen den Kopf. Aber, da man hier ja das to-go, also unterwegs trinken quasi erfunden hat, füllt man sein Bier in unauffällige Gefäße, wie eben einen Kaffeetrinkbecher oder eine Plastiktrinkflasche. Und es macht ja jeder so. Es gibt auch keine Getränkepolizei oder so (beim Sasquatch-Festival gab es Liquor enforcement, was auch immer die machten), von daher ist es dann auch ok. Höhepunkt des Festes war dann das Piñata zerschlagen:
pinata
Die USA sind ja inzwischen schon fast ein spanischprechendes Land, also halten auch mehr und mehr mexikanische Bräuche Einzug. Piñatas sind Pappdinger die mit Süssigkeiten gefüllt werden und zumeist das Geburtstagskind muss dann mit einem Stock und verbundenen Augen versuchen das Teil kurz und klein zu schlagen. Man sieht dabei unglaublich blöd aus (man sieht ja nix), die Masse freuts das natürlich um so mehr. Fotos
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