Cascades
Urlaub II: Die Ersteigung des Mount Pugh (7201 Fuss)
22/09/07 07:50 Filed in: Personal
Für fast 2 Wochen kam der Sommer nochmal nach
Seattle. Blauer Himmel und warm. Also musste es
nochmal in die Cascades gehen, mit Tim schon seit
langem geplant. Tim wollte Mt Pugh besteigen, einen
Berg in den ersten Reihen der Cascades. Gesagt -
getan. Ein langer, steiler Aufstieg mit
Klettereinlagen am Ende (über 5000 Fuß, 1500m,
Höhengewinn) belohnt einen mit den besten Blicken die
ich hier auf die Berge hatte bisher:
Man steht direkt vor Glacier Peak, wieder mal ein Vulkan in den Cascades. Viel Gletscher sind nicht mehr dran...
Fotos wie immer an dieser Stelle.
Man steht direkt vor Glacier Peak, wieder mal ein Vulkan in den Cascades. Viel Gletscher sind nicht mehr dran...
Fotos wie immer an dieser Stelle.
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Wandern, solange es noch geht
16/11/06 22:26 Filed in: Personal
Mit dem Schnee im Nacken versuchen wir nochmal in die
Cascades zu kommen bevor diese unter Schneemassen
versinken, und uns damit dankbarerweise zum Skifahren
verleiten. Aber der Spätherbst/Sommer lockte uns
nochmal mit klarem Himmel in die Berge.
Mich reizen ja immer besonders die Wanderungen, bei denen man einen freien Blick auf Mt. Rainier hat. Vom McClellum Butte, so heisst der Berg, hatte man eben solche Blicke. Ende Oktober waren wir dann auch mal auf der Ostseite der Cascades wandern, dort ist es gewöhnlich trockener als in Seattle. Die Wanderung zur Trogsden Ridge war auch trotz der Kälte, sehr schön.
Als wir wieder in Richtung Seattle fuhren, mussten wir aber feststellen, das es überall geschneit hatte, und der Snoqualmie Pass über die Cascades wegen Schnee geschlossen wurde (der geneigte Leser dieses blogs erinnert sich vielleicht daran, das mir im November des vorigen Jahres bereits Ähnliches passierte). Zum Glück war er diesmal nur für 4h geschlossen, also sind wir im nahen Ort Cle Elum in eine Kneipe eingekehrt und haben Burger gegessen, bis der Pass wieder passierbar war und der 30km Rückstau sich augelöst hatte. Um Mitternacht waren wir wieder zu Hause... die nächsten Wochenenden werden wir wohl eher in Museen hier in Seattle verbringen.
Mich reizen ja immer besonders die Wanderungen, bei denen man einen freien Blick auf Mt. Rainier hat. Vom McClellum Butte, so heisst der Berg, hatte man eben solche Blicke. Ende Oktober waren wir dann auch mal auf der Ostseite der Cascades wandern, dort ist es gewöhnlich trockener als in Seattle. Die Wanderung zur Trogsden Ridge war auch trotz der Kälte, sehr schön.
Als wir wieder in Richtung Seattle fuhren, mussten wir aber feststellen, das es überall geschneit hatte, und der Snoqualmie Pass über die Cascades wegen Schnee geschlossen wurde (der geneigte Leser dieses blogs erinnert sich vielleicht daran, das mir im November des vorigen Jahres bereits Ähnliches passierte). Zum Glück war er diesmal nur für 4h geschlossen, also sind wir im nahen Ort Cle Elum in eine Kneipe eingekehrt und haben Burger gegessen, bis der Pass wieder passierbar war und der 30km Rückstau sich augelöst hatte. Um Mitternacht waren wir wieder zu Hause... die nächsten Wochenenden werden wir wohl eher in Museen hier in Seattle verbringen.
Bayern in den USA
12/11/06 10:04 Filed in: Personal
Wenn man in den USA sagt, man käme aus Deutschland,
erzählen einem alle ach ja, ich war schon mal da! In
München, Oktoberfest und so. Autobahn! Aber wollen wir mal
nicht ungerecht sein, umgekehrt ist es ja auch
nicht anders, Seattle assoziert man daheim ja
auch allgemein mit Nirvana und Regen. Siehe die
TAZ über Seattle hier. Und vielleicht Kaffee.
Jedefalls sind wir um unsere Geburtstage im
September in den herrlichen North Cascades
gewesen, in der Nähge eines kleinen Städchens
namens Leavenworth. In den guten alten Zeiten
wurden da Bäume gefällt und zu Holz gemacht (im
Sinne von Geld). Dann waren alle Bäume weg,
zumidest fast, und Umweltschützer und so Leute
traten auf den Plan - naja, wahrscheinlich ist
es nur einfach billiger nun Holz aus Indonesien
oder China zu importieren.
Jedenfalls musste sich die Stadt ein neues Standbein suchen und die herrliche Bergwelt ringsum schrie nach Tourismus. Also wurde das Dorf kurzerhand in ein bayrisches Bergdorf umgewandelt. Alle Häuser mussten im bayrischen Stil (um)gebaut werden. Wir waren da als gerade das Oktoberfest stattfand - es gab Bier und Bratwürste und Sauerkraut, gar nicht so schlecht! Aber eine Stunde reichte, bevor wir uns in die Berge verabschiedeten, wandern ist dort herrlich. Wir sind hier schon auf der Ostseite der Cascade Mountains, es ist dort deutlich trockener, was vor allem heisst, man hat mehr Blicke, weil es weniger Vegetation dort gibt (oder ist das noch Resultat der Holzfällerarbeit?). Hier ein paar Bilder von diesem Wochenende, übrigens mit der neuen Kamera, Spiegelreflex ist wieder da.
Jedenfalls musste sich die Stadt ein neues Standbein suchen und die herrliche Bergwelt ringsum schrie nach Tourismus. Also wurde das Dorf kurzerhand in ein bayrisches Bergdorf umgewandelt. Alle Häuser mussten im bayrischen Stil (um)gebaut werden. Wir waren da als gerade das Oktoberfest stattfand - es gab Bier und Bratwürste und Sauerkraut, gar nicht so schlecht! Aber eine Stunde reichte, bevor wir uns in die Berge verabschiedeten, wandern ist dort herrlich. Wir sind hier schon auf der Ostseite der Cascade Mountains, es ist dort deutlich trockener, was vor allem heisst, man hat mehr Blicke, weil es weniger Vegetation dort gibt (oder ist das noch Resultat der Holzfällerarbeit?). Hier ein paar Bilder von diesem Wochenende, übrigens mit der neuen Kamera, Spiegelreflex ist wieder da.
Mt. Baker
26/08/06 10:26 Filed in: Personal
Ein Campingwochenende! Eigentlich wollten wir letztes
Wochenende wieder einmal auf die Olympische
Halbinsel, aber die Autoschlangen vor den Fähren (3h
Wartezeit!) zwangen uns zu einer Planänderung, weiter
nach Norden zum 3285 m hohen Mt. Baker, wir Mt. Rainier ein Vulkan in den
Cascades.
An seinem Fuße gibt es einen See, Baker Lake. Dort zelteten wir und sind dann am nächsten Morgen zum Berg aufgestiegen. Die Wanderung führte uns aus dem Wald heraus, am Gletscher entlang, mit spektakulären Blicken auf die Cascades und den Vulkan. Mit Sicherheit eine der schönsten Wanderungen die wir hier bisher gemacht haben. Das Wetter war auch sehr gut, wie übrigens fast immer in den letzten Monaten, also nix mit Regen hier! Anbei noch ein paar Bilder. Heute kommt ja der Besuch aus Jena, mit dem wir viel vorhaben, bald mehr dazu!
An seinem Fuße gibt es einen See, Baker Lake. Dort zelteten wir und sind dann am nächsten Morgen zum Berg aufgestiegen. Die Wanderung führte uns aus dem Wald heraus, am Gletscher entlang, mit spektakulären Blicken auf die Cascades und den Vulkan. Mit Sicherheit eine der schönsten Wanderungen die wir hier bisher gemacht haben. Das Wetter war auch sehr gut, wie übrigens fast immer in den letzten Monaten, also nix mit Regen hier! Anbei noch ein paar Bilder. Heute kommt ja der Besuch aus Jena, mit dem wir viel vorhaben, bald mehr dazu!
Mount Rainer Basecamp 3105m
16/07/06 22:25 Filed in: Personal
Mount Rainier zum zweiten. Nach unserem Schneeschuhtrip im März, bei dem
die Sicht ja nicht so toll war, war klar, das
ich nochmal zu diesem unglaublichen Berg, der
über Seattle trohnt musste. Camp Muir, auf
3100 m, das Basislager zum Aufstieg auf den 4392
m hohen Berg (der zweithöchste in den lower 48
states der USA, ohne Alaska) erscheint als
logisches Ziel, zu erreichen vom 1600 m hohen
Paradise Vistor Center. Als wir dor ankahmen war
wieder alles in Wolken, nach 2 h Aufstieg jedoch
waren wir über den Wolken, fantastische Blicke
inklusive, wie hier auf den Nachbarvulkan
Mount Adams, immerhin 3744 m
hoch:
Ab einer bestimmten Höhe läuft man nur noch auf Schnee, die Blicke auf die umliegenden Berge, inklusive den gestutzten Mount St. Helens, sind unglaublich. Hier ein paar mehr Fotos. Auf dem Weg nach unten kamen uns die Wolken entgegen, und in Pardise angekommen boten sich dort auch endlich einmal Blicke auf die umliegenden Gletscher und Berge. In mir reift nun langsam der Plan, einen der Vulkane hier zu besteigen, Mount St. Helens wird ab kommender Woche wieder freigegeben, nachdem er 2 Jahre gesperrt war wegen erhöhter Aktivität. Oder doch Mount Rainier im nächsten Jahr?
Ab einer bestimmten Höhe läuft man nur noch auf Schnee, die Blicke auf die umliegenden Berge, inklusive den gestutzten Mount St. Helens, sind unglaublich. Hier ein paar mehr Fotos. Auf dem Weg nach unten kamen uns die Wolken entgegen, und in Pardise angekommen boten sich dort auch endlich einmal Blicke auf die umliegenden Gletscher und Berge. In mir reift nun langsam der Plan, einen der Vulkane hier zu besteigen, Mount St. Helens wird ab kommender Woche wieder freigegeben, nachdem er 2 Jahre gesperrt war wegen erhöhter Aktivität. Oder doch Mount Rainier im nächsten Jahr?
Schneeschuhlaufen am Mount Rainer
31/03/06 22:14 Filed in: Personal
Es ist zwar schon über eine Woche her und der
Frühling hält unaufhaltsam Einzug in Seattle, aber
ich will doch nicht vergessen von unserem
Schneeschuhlaufen Trip am Mount Rainer zu berichten.
Dieses Jahr sind hier schier unglaubliche
Schneemassen gefallen (in den Bergen), oben am
Mount Rainer, also auf halber Höhe, 1600 m,
liegen 2m Schnee, mindestens. Da man da
natürlich nicht wandern kann, wurde
Schneeschuhlaufen erfunden.
Ich hab sowas ja auch noch nie gemacht. Man schnallt sich Schneeschuhe unter die Schuhe und wandert durch den Schnee. Eigentlich recht straightforward. Macht sehr viel Spaß, aber unsere Sicht war begrenzt, da es schneite. Eigentlich hat man dort solche Blicke. War sicherlich nicht unser letzter Besuch an diesem aktiven Vulkan. Hier ein paar Bilder.
Ich hab sowas ja auch noch nie gemacht. Man schnallt sich Schneeschuhe unter die Schuhe und wandert durch den Schnee. Eigentlich recht straightforward. Macht sehr viel Spaß, aber unsere Sicht war begrenzt, da es schneite. Eigentlich hat man dort solche Blicke. War sicherlich nicht unser letzter Besuch an diesem aktiven Vulkan. Hier ein paar Bilder.
Little Mount Si
12/03/06 16:33 Filed in: Personal
Das herrliche Frühlingswetter (15°C, blauer Himmel)
und eine Einladung zum Wandern trieben uns raus aus
Seattle, 30 Meilen östlich, zum Fuße der Cascade
Mountains. Unser erster Berg in den Cascades ist
bezwungen, der Little Mt. Si, stolze 1576 Fuß (480
m).
Der Blick vom Gipfel offenbart den größeren Bruder, dem Mt. Si selbst, dessen schneebedeckte 4167 Fuß (1270 m) noch bezwungen werden wollen. Der Seattlelite (der Einheimische hier) ist ja ein sehr großer Outdooraktivitätsanhänger, geht gerne wandern und kauft sich im unglaublich großen Outdoorkaufhaus REI (die Firma stammt aus Seattle) Ausrüstung. Das Teil ist fast so groß wie die GöGa, aber es gibt nur Outdoorkram. Hat einen eigenen Wasserfall, eine Kletterwand und Feuerstellen. Nennt sich auch "flagship store". Aber es gibt da recht gute und sehr nützliche Sachen. Ich habe mir nach kurzem Widerstreben auch recht schnell eine Regenjacke (von eben REI) gekauft. Die Jungs verstehen es genau die Jacke herzustellen, die man in einer Stadt wie Seattle braucht. Ich arbeite an einem Artikel darüber.
Der Blick vom Gipfel offenbart den größeren Bruder, dem Mt. Si selbst, dessen schneebedeckte 4167 Fuß (1270 m) noch bezwungen werden wollen. Der Seattlelite (der Einheimische hier) ist ja ein sehr großer Outdooraktivitätsanhänger, geht gerne wandern und kauft sich im unglaublich großen Outdoorkaufhaus REI (die Firma stammt aus Seattle) Ausrüstung. Das Teil ist fast so groß wie die GöGa, aber es gibt nur Outdoorkram. Hat einen eigenen Wasserfall, eine Kletterwand und Feuerstellen. Nennt sich auch "flagship store". Aber es gibt da recht gute und sehr nützliche Sachen. Ich habe mir nach kurzem Widerstreben auch recht schnell eine Regenjacke (von eben REI) gekauft. Die Jungs verstehen es genau die Jacke herzustellen, die man in einer Stadt wie Seattle braucht. Ich arbeite an einem Artikel darüber.
Skifahren
12/03/06 16:09 Filed in: Personal
Die Unmengen an Schnee, die in diesem Sommer auf die
Cascade Mountains niedergehen
verleiten einen dann doch mal zum Skifahren.
Günstigerweise ist der Chef Snowboardfan und lud
uns in seinen, dem Leser bekannten Minivan, auf nach Stevens Pass, einem Skigebiet
ca. 2h NE von Seattle.
60 cm Neuschnee in der Nacht zuvor - da macht Skifahren Spass! Eine neue Skibrille, mit Anti-Fog Technologie musste her, da es immer noch schneite. Erstaunlich, wie die orange Farbe die Kontraste verstärkt und einen sicher durch den Tiefschnee geleitet. Das ist übrigens die gute Seite des Regens, denn wenn es in Seattle regnet, schneit es in den Bergen. Was jetzt nicht heissen soll, dass es viel regnet.
60 cm Neuschnee in der Nacht zuvor - da macht Skifahren Spass! Eine neue Skibrille, mit Anti-Fog Technologie musste her, da es immer noch schneite. Erstaunlich, wie die orange Farbe die Kontraste verstärkt und einen sicher durch den Tiefschnee geleitet. Das ist übrigens die gute Seite des Regens, denn wenn es in Seattle regnet, schneit es in den Bergen. Was jetzt nicht heissen soll, dass es viel regnet.
Verspäteter Wochenendausflug
26/02/06 19:39 Filed in: Personal
Es ist zwar schon eine Woche her, aber hier kommen
dann doch noch ein paar Bilder von unserem Ausflug am
letzten Wochenende. Montag war nämlich
President's Day, dh Feiertag, dh langes
Wochenende. Das Wetter war auch
vielversprechend. Also haben wir uns ein Auto
gemietet. Mount Rainier, der Vulkan nur
100km südlich von Seattle, trohnt über allem,
so, dass wir unser neues Netflix Abbo gleich nutzten um Dante's Peak zu schauen, einen Film der einen fiktiven Vulkanausbruch, alá Mount St. Helens, in den Cascades zeigt. Interessanterweise wurde der Film in Wallace, Idaho gefilmt. Der geneigt Leser dieses Blogs erinnert sich eventuell an Wallace, ID, das wir auf unserer USA Durchquerung streiften (guter Kaffee dort!).
Auf unserem Weg lagen La Conner, ein nettes, verschlafenes "historisches" Nest (vielleicht 200 Jahre alt), Wasserfälle und eine State Park. Siehe die Bilder.
so, dass wir unser neues Netflix Abbo gleich nutzten um Dante's Peak zu schauen, einen Film der einen fiktiven Vulkanausbruch, alá Mount St. Helens, in den Cascades zeigt. Interessanterweise wurde der Film in Wallace, Idaho gefilmt. Der geneigt Leser dieses Blogs erinnert sich eventuell an Wallace, ID, das wir auf unserer USA Durchquerung streiften (guter Kaffee dort!).
Auf unserem Weg lagen La Conner, ein nettes, verschlafenes "historisches" Nest (vielleicht 200 Jahre alt), Wasserfälle und eine State Park. Siehe die Bilder.



