Cascades

Urlaub II: Die Ersteigung des Mount Pugh (7201 Fuss)

Für fast 2 Wochen kam der Sommer nochmal nach Seattle. Blauer Himmel und warm. Also musste es nochmal in die Cascades gehen, mit Tim schon seit langem geplant. Tim wollte Mt Pugh besteigen, einen Berg in den ersten Reihen der Cascades. Gesagt - getan. Ein langer, steiler Aufstieg mit Klettereinlagen am Ende (über 5000 Fuß, 1500m, Höhengewinn) belohnt einen mit den besten Blicken die ich hier auf die Berge hatte bisher:
Pasted Graphic
Man steht direkt vor Glacier Peak, wieder mal ein Vulkan in den Cascades. Viel Gletscher sind nicht mehr dran...

Fotos wie immer an dieser Stelle.
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Wandern, solange es noch geht

Mit dem Schnee im Nacken versuchen wir nochmal in die Cascades zu kommen bevor diese unter Schneemassen versinken, und uns damit dankbarerweise zum Skifahren verleiten. Aber der Spätherbst/Sommer lockte uns nochmal mit klarem Himmel in die Berge.
butte
Mich reizen ja immer besonders die Wanderungen, bei denen man einen freien Blick auf Mt. Rainier hat. Vom McClellum Butte, so heisst der Berg, hatte man eben solche Blicke. Ende Oktober waren wir dann auch mal auf der Ostseite der Cascades wandern, dort ist es gewöhnlich trockener als in Seattle. Die Wanderung zur Trogsden Ridge war auch trotz der Kälte, sehr schön.
trogsden
Als wir wieder in Richtung Seattle fuhren, mussten wir aber feststellen, das es überall geschneit hatte, und der Snoqualmie Pass über die Cascades wegen Schnee geschlossen wurde (der geneigte Leser dieses blogs erinnert sich vielleicht daran, das mir im November des vorigen Jahres bereits Ähnliches passierte). Zum Glück war er diesmal nur für 4h geschlossen, also sind wir im nahen Ort Cle Elum in eine Kneipe eingekehrt und haben Burger gegessen, bis der Pass wieder passierbar war und der 30km Rückstau sich augelöst hatte. Um Mitternacht waren wir wieder zu Hause... die nächsten Wochenenden werden wir wohl eher in Museen hier in Seattle verbringen.
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Bayern in den USA

Wenn man in den USA sagt, man käme aus Deutschland, erzählen einem alle ach ja, ich war schon mal da! In München, Oktoberfest und so. Autobahn! Aber wollen wir mal nicht ungerecht sein, umgekehrt ist es ja auch nicht anders, Seattle assoziert man daheim ja auch allgemein mit Nirvana und Regen. Siehe die TAZ über Seattle hier. Und vielleicht Kaffee. Jedefalls sind wir um unsere Geburtstage im September in den herrlichen North Cascades gewesen, in der Nähge eines kleinen Städchens namens Leavenworth. In den guten alten Zeiten wurden da Bäume gefällt und zu Holz gemacht (im Sinne von Geld). Dann waren alle Bäume weg, zumidest fast, und Umweltschützer und so Leute traten auf den Plan - naja, wahrscheinlich ist es nur einfach billiger nun Holz aus Indonesien oder China zu importieren.
leavenworth
Jedenfalls musste sich die Stadt ein neues Standbein suchen und die herrliche Bergwelt ringsum schrie nach Tourismus. Also wurde das Dorf kurzerhand in ein bayrisches Bergdorf umgewandelt. Alle Häuser mussten im bayrischen Stil (um)gebaut werden. Wir waren da als gerade das Oktoberfest stattfand - es gab Bier und Bratwürste und Sauerkraut, gar nicht so schlecht! Aber eine Stunde reichte, bevor wir uns in die Berge verabschiedeten, wandern ist dort herrlich. Wir sind hier schon auf der Ostseite der Cascade Mountains, es ist dort deutlich trockener, was vor allem heisst, man hat mehr Blicke, weil es weniger Vegetation dort gibt (oder ist das noch Resultat der Holzfällerarbeit?). Hier ein paar Bilder von diesem Wochenende, übrigens mit der neuen Kamera, Spiegelreflex ist wieder da.
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Mt. Baker

Ein Campingwochenende! Eigentlich wollten wir letztes Wochenende wieder einmal auf die Olympische Halbinsel, aber die Autoschlangen vor den Fähren (3h Wartezeit!) zwangen uns zu einer Planänderung, weiter nach Norden zum 3285 m hohen Mt. Baker, wir Mt. Rainier ein Vulkan in den Cascades.
baker
An seinem Fuße gibt es einen See, Baker Lake. Dort zelteten wir und sind dann am nächsten Morgen zum Berg aufgestiegen. Die Wanderung führte uns aus dem Wald heraus, am Gletscher entlang, mit spektakulären Blicken auf die Cascades und den Vulkan. Mit Sicherheit eine der schönsten Wanderungen die wir hier bisher gemacht haben. Das Wetter war auch sehr gut, wie übrigens fast immer in den letzten Monaten, also nix mit Regen hier! Anbei noch ein paar Bilder. Heute kommt ja der Besuch aus Jena, mit dem wir viel vorhaben, bald mehr dazu!
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Mount Rainer Basecamp 3105m

Mount Rainier zum zweiten. Nach unserem Schneeschuhtrip im März, bei dem die Sicht ja nicht so toll war, war klar, das ich nochmal zu diesem unglaublichen Berg, der über Seattle trohnt musste. Camp Muir, auf 3100 m, das Basislager zum Aufstieg auf den 4392 m hohen Berg (der zweithöchste in den lower 48 states der USA, ohne Alaska) erscheint als logisches Ziel, zu erreichen vom 1600 m hohen Paradise Vistor Center. Als wir dor ankahmen war wieder alles in Wolken, nach 2 h Aufstieg jedoch waren wir über den Wolken, fantastische Blicke inklusive, wie hier auf den Nachbarvulkan Mount Adams, immerhin 3744 m hoch:
adams
Ab einer bestimmten Höhe läuft man nur noch auf Schnee, die Blicke auf die umliegenden Berge, inklusive den gestutzten Mount St. Helens, sind unglaublich. Hier ein paar mehr Fotos. Auf dem Weg nach unten kamen uns die Wolken entgegen, und in Pardise angekommen boten sich dort auch endlich einmal Blicke auf die umliegenden Gletscher und Berge. In mir reift nun langsam der Plan, einen der Vulkane hier zu besteigen, Mount St. Helens wird ab kommender Woche wieder freigegeben, nachdem er 2 Jahre gesperrt war wegen erhöhter Aktivität. Oder doch Mount Rainier im nächsten Jahr?
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Schneeschuhlaufen am Mount Rainer

Es ist zwar schon über eine Woche her und der Frühling hält unaufhaltsam Einzug in Seattle, aber ich will doch nicht vergessen von unserem Schneeschuhlaufen Trip am Mount Rainer zu berichten. Dieses Jahr sind hier schier unglaubliche Schneemassen gefallen (in den Bergen), oben am Mount Rainer, also auf halber Höhe, 1600 m, liegen 2m Schnee, mindestens. Da man da natürlich nicht wandern kann, wurde Schneeschuhlaufen erfunden.
snowshoe
Ich hab sowas ja auch noch nie gemacht. Man schnallt sich Schneeschuhe unter die Schuhe und wandert durch den Schnee. Eigentlich recht straightforward. Macht sehr viel Spaß, aber unsere Sicht war begrenzt, da es schneite. Eigentlich hat man dort solche Blicke. War sicherlich nicht unser letzter Besuch an diesem aktiven Vulkan. Hier ein paar Bilder.
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Little Mount Si

Das herrliche Frühlingswetter (15°C, blauer Himmel) und eine Einladung zum Wandern trieben uns raus aus Seattle, 30 Meilen östlich, zum Fuße der Cascade Mountains. Unser erster Berg in den Cascades ist bezwungen, der Little Mt. Si, stolze 1576 Fuß (480 m).
mt little si
Der Blick vom Gipfel offenbart den größeren Bruder, dem Mt. Si selbst, dessen schneebedeckte 4167 Fuß (1270 m) noch bezwungen werden wollen. Der Seattlelite (der Einheimische hier) ist ja ein sehr großer Outdooraktivitätsanhänger, geht gerne wandern und kauft sich im unglaublich großen Outdoorkaufhaus REI (die Firma stammt aus Seattle) Ausrüstung. Das Teil ist fast so groß wie die GöGa, aber es gibt nur Outdoorkram. Hat einen eigenen Wasserfall, eine Kletterwand und Feuerstellen. Nennt sich auch "flagship store". Aber es gibt da recht gute und sehr nützliche Sachen. Ich habe mir nach kurzem Widerstreben auch recht schnell eine Regenjacke (von eben REI) gekauft. Die Jungs verstehen es genau die Jacke herzustellen, die man in einer Stadt wie Seattle braucht. Ich arbeite an einem Artikel darüber.
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Skifahren

Die Unmengen an Schnee, die in diesem Sommer auf die Cascade Mountains niedergehen verleiten einen dann doch mal zum Skifahren. Günstigerweise ist der Chef Snowboardfan und lud uns in seinen, dem Leser bekannten Minivan, auf nach Stevens Pass, einem Skigebiet ca. 2h NE von Seattle.
skiing
60 cm Neuschnee in der Nacht zuvor - da macht Skifahren Spass! Eine neue Skibrille, mit Anti-Fog Technologie musste her, da es immer noch schneite. Erstaunlich, wie die orange Farbe die Kontraste verstärkt und einen sicher durch den Tiefschnee geleitet. Das ist übrigens die gute Seite des Regens, denn wenn es in Seattle regnet, schneit es in den Bergen. Was jetzt nicht heissen soll, dass es viel regnet.
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Verspäteter Wochenendausflug

Es ist zwar schon eine Woche her, aber hier kommen dann doch noch ein paar Bilder von unserem Ausflug am letzten Wochenende. Montag war nämlich President's Day, dh Feiertag, dh langes Wochenende. Das Wetter war auch vielversprechend. Also haben wir uns ein Auto gemietet. Mount Rainier, der Vulkan nur 100km südlich von Seattle, trohnt über allem,
rainer
so, dass wir unser neues Netflix Abbo gleich nutzten um Dante's Peak zu schauen, einen Film der einen fiktiven Vulkanausbruch, alá Mount St. Helens, in den Cascades zeigt. Interessanterweise wurde der Film in Wallace, Idaho gefilmt. Der geneigt Leser dieses Blogs erinnert sich eventuell an Wallace, ID, das wir auf unserer USA Durchquerung streiften (guter Kaffee dort!).
Auf unserem Weg lagen La Conner, ein nettes, verschlafenes "historisches" Nest (vielleicht 200 Jahre alt), Wasserfälle und eine State Park. Siehe die Bilder.
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