Lake Chelan
24/06/07 10:54 Filed in: Personal
Nach einer Woche harter Arbeit im Labor mit Ansgar,
wieder mal zu Besuch aus Berkeley, musste es
mal wieder nach Osten gehen, der Sommer in
Seattle lässt noch auf sich warten. Also, 200
Meilen nach Osten, den Columbia River überquert
und man kommt am Lake Chelan an. Wir wollten
entlang eines Teils der Küste des Sees wandern,
der Lake Chelan Lakeshore Trail,18 Meilen (30
km) zu einem Dorf namens Stehekin. Dieses Dorf
ist nur per Boot erreichbar, keine Strasse führt
dahin. Hinter dem Dorf beginnen die North
Cascades, so ziemlich die unerschlossenste
Gegend hier oben.
Die Fähre schmeisst einen unterwegs raus, sie hält quasi am Strand an, man klettert eine Leiter runter und ist in der Wildniss. Nun sind es 18 Meilen nach Stehekin, immer schön entlang des Sees. Das Tal ist sehr eng, 80km lang und steil, der See ist bis zu 500 m tief (damit der neunttiefste See der Welt). Das Wasser ist unglaublich blaugrün. Die Blicke in alle Richtungen sind atemberaubend. Am ersten Tag sahen wir gleich eine Klapperschlange, war noch recht klein, hat aber geklappert. Und der Höhepunkt war die Sichtung eines Schwarzbären in freier Wildbahn, vielleicht 100m von uns entfernt. Nach 11 Meilen (17km) am ersten Tag waren wir geschafft und froh unser Zelt aufzuzschlagen, am Wasser, mit herrlichem Blick auf den See. Ein sogenannter Boat-in Zeltplatz, dh man kommt da nur mit dem Boot oder zu Fuß hin.
Das Wasser des Sees ist mit ca 13 Grad sehr kalt, Luzie musste troztdem rein. Am kommenden Tag bleiben uns noch schlappe 12km bis Stehekin. Keine weiteren Raubtiersichtungen entlang des Weges, auch wenn uns ein Warnschild am Ende des Trails in Stehekin erklärte, dass es in letzter Zeit häufig Sichtungen von Pumas in der Ecke gab. Und die fressen Menschen! Nee, aber die können schonmal angreifen, wenn man alleine unterwegs ist. Also, wir waren Helden und trotz dass uns die Füsse und der Rücken wehtaten, planen wir schonmal die nächste Tour, in den Olympics!
Stehekin ist ein interessantes Dorf, weil man nur mit dem Boot hinkommt oder Wasserflugzeug. Es gibt da keine Telefone. Im Winter muss es dort sehr, sehr ruhig sein.Von Stehekin ging es dann zurück nach Chelan, 80km mit dem Boot.
Viele schöne Fotos hier.
Die Fähre schmeisst einen unterwegs raus, sie hält quasi am Strand an, man klettert eine Leiter runter und ist in der Wildniss. Nun sind es 18 Meilen nach Stehekin, immer schön entlang des Sees. Das Tal ist sehr eng, 80km lang und steil, der See ist bis zu 500 m tief (damit der neunttiefste See der Welt). Das Wasser ist unglaublich blaugrün. Die Blicke in alle Richtungen sind atemberaubend. Am ersten Tag sahen wir gleich eine Klapperschlange, war noch recht klein, hat aber geklappert. Und der Höhepunkt war die Sichtung eines Schwarzbären in freier Wildbahn, vielleicht 100m von uns entfernt. Nach 11 Meilen (17km) am ersten Tag waren wir geschafft und froh unser Zelt aufzuzschlagen, am Wasser, mit herrlichem Blick auf den See. Ein sogenannter Boat-in Zeltplatz, dh man kommt da nur mit dem Boot oder zu Fuß hin.
Das Wasser des Sees ist mit ca 13 Grad sehr kalt, Luzie musste troztdem rein. Am kommenden Tag bleiben uns noch schlappe 12km bis Stehekin. Keine weiteren Raubtiersichtungen entlang des Weges, auch wenn uns ein Warnschild am Ende des Trails in Stehekin erklärte, dass es in letzter Zeit häufig Sichtungen von Pumas in der Ecke gab. Und die fressen Menschen! Nee, aber die können schonmal angreifen, wenn man alleine unterwegs ist. Also, wir waren Helden und trotz dass uns die Füsse und der Rücken wehtaten, planen wir schonmal die nächste Tour, in den Olympics!
Stehekin ist ein interessantes Dorf, weil man nur mit dem Boot hinkommt oder Wasserflugzeug. Es gibt da keine Telefone. Im Winter muss es dort sehr, sehr ruhig sein.Von Stehekin ging es dann zurück nach Chelan, 80km mit dem Boot.
Viele schöne Fotos hier.
|



