The I-90 drive to the West
Seattle, Washington
08/11/05 18:02
daytrip in GoogleMaps
Wir sind da! Der Snoqualmie Pass über die Cascades wurde heute früh wieder geöffnet, läppische 1000m hoch, so konnten wir doch noch den I90 bis zum Ende in Seattle entlangfahren. 2h Fahrt, kein Vergleich zu den vorgigen Tagen.
Nach Ellensburg ging es gleich in die Cascades, das Wetter war recht gut, so hatten wir zum ersten Mal richtig gute Blicke auf die Berge. Der Pass war komplett im im Schnee, Straße ist aber frei. Ist schon erstaunlich, dass man 40 Meilen von Seattle so richtig Winter hat. Der Schnee ging dann in Regen über und wir dachten schon, das uns Seattle so empfängt wie man es erwartet, aber es klarte fast auf, der Regen stoppte, ein Regenbogen über Bellevue (Suburb von Seattle, Carsten Du kennst das wohl noch) - netter Empfang der künftigen Heimat. Seattle ist schon sehr schick gelegen, man überquert Brücken, Seen mitten in der Stadt... das war unsere Tour den kompletten I90 entlang.
Gegen Mittag waren wir schon in Seattle, gleich zur School of Oceanography der
University of Washington gefahren.
Das Gebäude rechts wird meine neuer Arbeitsplatz ab Januar. Erst 4 Jahre alt, alles recht neu, der Eingangsbereich ist dem MPI in Jena nicht unähnlich, wenn auch nicht ganz so großzügig. Nachdem wir unsere wertvolle Fracht entladen haben gab es Mittag in der Uni Mensa. Nach dem Institutsrundgang und Leute treffen sind wir ins U-District (das Uni Viertel) gelaufen, hier gibts nette Cafes, Bars und Shops. Vor 10 jahren war ich schonmal hier und habe ja hier die grandiose Platte "Nevermind" gekauft. Vielleicht war es damit klar, dass ich nochmal herkommen musste. Aber hätte mir damals jemand gesagt, dass ich hier mal arbeiten und leben werde, wer weiss ob ich es geglaubt hätte. Nun schließen sich die Kreise. So sitzen wir jetzt in einem Cafe mit WLAN in der University Avenue.
Morgen abend wollen wir mal in einen lokalen Club, das Chop Suey, wo die grandiose belgische Morrmusic Band Styrofoam spielen wird. Irgendwie passt hier gerade alles, Seattle gibt sich richtig Mühe. Ich freue mich auf die kommenden 2 Jahre.
Wir sind da! Der Snoqualmie Pass über die Cascades wurde heute früh wieder geöffnet, läppische 1000m hoch, so konnten wir doch noch den I90 bis zum Ende in Seattle entlangfahren. 2h Fahrt, kein Vergleich zu den vorgigen Tagen.
Nach Ellensburg ging es gleich in die Cascades, das Wetter war recht gut, so hatten wir zum ersten Mal richtig gute Blicke auf die Berge. Der Pass war komplett im im Schnee, Straße ist aber frei. Ist schon erstaunlich, dass man 40 Meilen von Seattle so richtig Winter hat. Der Schnee ging dann in Regen über und wir dachten schon, das uns Seattle so empfängt wie man es erwartet, aber es klarte fast auf, der Regen stoppte, ein Regenbogen über Bellevue (Suburb von Seattle, Carsten Du kennst das wohl noch) - netter Empfang der künftigen Heimat. Seattle ist schon sehr schick gelegen, man überquert Brücken, Seen mitten in der Stadt... das war unsere Tour den kompletten I90 entlang.
Gegen Mittag waren wir schon in Seattle, gleich zur School of Oceanography der
University of Washington gefahren.
Das Gebäude rechts wird meine neuer Arbeitsplatz ab Januar. Erst 4 Jahre alt, alles recht neu, der Eingangsbereich ist dem MPI in Jena nicht unähnlich, wenn auch nicht ganz so großzügig. Nachdem wir unsere wertvolle Fracht entladen haben gab es Mittag in der Uni Mensa. Nach dem Institutsrundgang und Leute treffen sind wir ins U-District (das Uni Viertel) gelaufen, hier gibts nette Cafes, Bars und Shops. Vor 10 jahren war ich schonmal hier und habe ja hier die grandiose Platte "Nevermind" gekauft. Vielleicht war es damit klar, dass ich nochmal herkommen musste. Aber hätte mir damals jemand gesagt, dass ich hier mal arbeiten und leben werde, wer weiss ob ich es geglaubt hätte. Nun schließen sich die Kreise. So sitzen wir jetzt in einem Cafe mit WLAN in der University Avenue.
Morgen abend wollen wir mal in einen lokalen Club, das Chop Suey, wo die grandiose belgische Morrmusic Band Styrofoam spielen wird. Irgendwie passt hier gerade alles, Seattle gibt sich richtig Mühe. Ich freue mich auf die kommenden 2 Jahre.
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Bozeman, Montana
06/11/05 21:16
daytrip in GoogleMaps
Die große Attraktion von Rapid City ist der Mount Rushmore, some 20 miles in den Bergen hat doch damals 1927 jemand die 4 großen Päsidenten, George Washington (steht für den Kampf um die Unabhängigkeit) aka as the real George W., Thomas Jefferson (für die Idee, dass das Volk regieren soll), Abraham Lincoln (weil er sich so für Gleichberechtigung und die Union der Staaten aussprach) und dann Theodore Roosevelt (für die Rolle der USA im 20. Jhdt. in der Welt).
Man nennt das Ganze hier: "Shrine of Democracy". Schon nett anzuschauen, war auch ganz leer, als wir heute früh um 9 da waren. Vorher im Wallmart Rapid City noch schnell ein paar Schneeketten gekauft, da es in den Bergen schon schneit. Neben den Schneeketten gibts die Knarren, kein Witz, wenigstens in einem Glasschrank. Nunja, an einem Auto konnte man heute lesen "The West was not won with a registered gun", da weiss man doch Bescheid.
Zum Glück gibts in Rapid City zumindest einen Starbucks, dieser Firma sei hiermit nochmal gedankt, denn der normale Kaffee, den man an der Tanke bekommt ist eine mittlere Katastrophe. Ich habe Starbucks in den letzten Tagen wirklich lieben gelernt. In Seattle werden wir es ja auch noch zur Genüge haben, denn da kommt Starbucks her.
Anschließend ging es mehr oder weniger geradeaus durch Wyoming, die Landschaft ist doch etwas netter hier, als in den letzten Tagen, eben Berge. In Montana grüßten die ersten Ausläufer der Rockies schneebedeckt aus dem Hintergrund. Der Kaffee wird nicht besser. Die Häuser entlang der I90 werden auch immer ärmlicher, hier ist größtenteils Indian Reserve.
Das letzte Stück, zwischen Billings und Bozeman fuhren wir zum ersten Mal im Regen, der bei 2°C dann schon langsam in Schnee überging. Eine Front zieht gerade hier über die Berge.
Wieder im lokalen DaysInn abgestiegen, dank der immer recht ähnlich eingerichteten Zimmer, hat man doch schon ein gewisses Heimkehrgefühl.
Unser Meilenstand: ca. 2500 (ca. 4000km), es fehlen noch 680 Meilen. Dafür haben wir noch 2 Tage Zeit, es scheint ja auch noch etwas Schnee dazwischen kommen zu können.
Die große Attraktion von Rapid City ist der Mount Rushmore, some 20 miles in den Bergen hat doch damals 1927 jemand die 4 großen Päsidenten, George Washington (steht für den Kampf um die Unabhängigkeit) aka as the real George W., Thomas Jefferson (für die Idee, dass das Volk regieren soll), Abraham Lincoln (weil er sich so für Gleichberechtigung und die Union der Staaten aussprach) und dann Theodore Roosevelt (für die Rolle der USA im 20. Jhdt. in der Welt).
Man nennt das Ganze hier: "Shrine of Democracy". Schon nett anzuschauen, war auch ganz leer, als wir heute früh um 9 da waren. Vorher im Wallmart Rapid City noch schnell ein paar Schneeketten gekauft, da es in den Bergen schon schneit. Neben den Schneeketten gibts die Knarren, kein Witz, wenigstens in einem Glasschrank. Nunja, an einem Auto konnte man heute lesen "The West was not won with a registered gun", da weiss man doch Bescheid.
Zum Glück gibts in Rapid City zumindest einen Starbucks, dieser Firma sei hiermit nochmal gedankt, denn der normale Kaffee, den man an der Tanke bekommt ist eine mittlere Katastrophe. Ich habe Starbucks in den letzten Tagen wirklich lieben gelernt. In Seattle werden wir es ja auch noch zur Genüge haben, denn da kommt Starbucks her.
Anschließend ging es mehr oder weniger geradeaus durch Wyoming, die Landschaft ist doch etwas netter hier, als in den letzten Tagen, eben Berge. In Montana grüßten die ersten Ausläufer der Rockies schneebedeckt aus dem Hintergrund. Der Kaffee wird nicht besser. Die Häuser entlang der I90 werden auch immer ärmlicher, hier ist größtenteils Indian Reserve.
Das letzte Stück, zwischen Billings und Bozeman fuhren wir zum ersten Mal im Regen, der bei 2°C dann schon langsam in Schnee überging. Eine Front zieht gerade hier über die Berge.
Wieder im lokalen DaysInn abgestiegen, dank der immer recht ähnlich eingerichteten Zimmer, hat man doch schon ein gewisses Heimkehrgefühl.
Unser Meilenstand: ca. 2500 (ca. 4000km), es fehlen noch 680 Meilen. Dafür haben wir noch 2 Tage Zeit, es scheint ja auch noch etwas Schnee dazwischen kommen zu können.
Rapid City, South Dakota
06/11/05 00:07
daytrip in GoogleMaps
1950 Meilen (3138 km) von Boston gen Westen haben wir schon geschafft. Ein Drittel der 3080 Meilen bis Seattle.
Dabei ging es durch Wisconsin, was gar nicht so flach wie gedacht ist, sondern der Sächsischen Schweiz nicht unähnliche Gebiete bereithält. Und den Mississippi haben wir auch überquert. Flach ist dann doch Minnesota, die I-90 geht nur noch gerade aus.
Zum Glück fahren immer mal Häuser an einem vorbei, oder es gibt eben Billboards, sonst würde man vor Langeweile hinterm Steuer umkommen. Dazu kam noch das Wetter, sehr grau alles. Dann ging es nach South Dakota, zunächste keine Änderung der Landschaft in Sicht, aber dann überquerten wir den Missouri und schlagartig kamen wir in die Prärie, etwas hügelig, deutlich angenehmer, Sonne schien.
Vielleicht sollte ich eine Rubrik "interessante Ortsnamen" aufmachen, weil es heute Sparta, Alpha, Granada und, lustig, Humboldt (SD) gab.
Ein fantastische Farben präsentierender Sonnenuntergang war der Lohn für das langweilige Fahren bisher. Zum Abend-Burger in ein stilechtes Trucker Restaurant und dann waren wir auch schon in Rapid City.
Ach ja, wir sind nun in Montain Time, wieder ne Stunde gewonnen, jetzt 8h nach D, 2 nach Boston.
Es soll in den Bergen schon schneien, hoffen wir mal das Beste für die kommenden Tage.
1950 Meilen (3138 km) von Boston gen Westen haben wir schon geschafft. Ein Drittel der 3080 Meilen bis Seattle.
Dabei ging es durch Wisconsin, was gar nicht so flach wie gedacht ist, sondern der Sächsischen Schweiz nicht unähnliche Gebiete bereithält. Und den Mississippi haben wir auch überquert. Flach ist dann doch Minnesota, die I-90 geht nur noch gerade aus.
Zum Glück fahren immer mal Häuser an einem vorbei, oder es gibt eben Billboards, sonst würde man vor Langeweile hinterm Steuer umkommen. Dazu kam noch das Wetter, sehr grau alles. Dann ging es nach South Dakota, zunächste keine Änderung der Landschaft in Sicht, aber dann überquerten wir den Missouri und schlagartig kamen wir in die Prärie, etwas hügelig, deutlich angenehmer, Sonne schien.
Vielleicht sollte ich eine Rubrik "interessante Ortsnamen" aufmachen, weil es heute Sparta, Alpha, Granada und, lustig, Humboldt (SD) gab.
Ein fantastische Farben präsentierender Sonnenuntergang war der Lohn für das langweilige Fahren bisher. Zum Abend-Burger in ein stilechtes Trucker Restaurant und dann waren wir auch schon in Rapid City.
Ach ja, wir sind nun in Montain Time, wieder ne Stunde gewonnen, jetzt 8h nach D, 2 nach Boston.
Es soll in den Bergen schon schneien, hoffen wir mal das Beste für die kommenden Tage.
Windsor, Wisconsin
04/11/05 23:51
daytrip in GoogleMaps
Nun stehen 1200 Meilen (=1930 km) auf dem Tachometer. Kurz nach Madison, WI, wenns jemand kennen sollte. ca 80 Meilen NW von Chicago. Nunja, es ging zunächst durch Pennsylvania kurz, dann länger Ohio, wo es eigentlich immer so aussah:
dann einige Meilen in Indiana. Dabei haben wir noch einen kleinen Abstecher an das Ufer des Lake Michigan gemacht, den Namen Great Lakes haben diese zurecht. Eine Stunde Zeit zurückgedreht, weil wir nun in der Central Time leben und in der rush hour Chicago gestreift, eine Wand aus Wolkenkratzern steht dann da vor einem, unglaublicher Verkehr, anstrengendes Fahren.
Dann ging es nach Wisconsin, wo wir nun übernachten, es gab auch ein Beck's in der lokalen Bar. Man fragt sich immer warum so eine Bar, mitten im Nichts am I-90 neben dem Days Inn so gut besucht ist, und man weiss es nicht. Naja, immerhin gabs Beck's also fragen wir mal nicht. Immerhin heisst das Nest Windsor, vielleicht nicht ganz vergleichbar mit dem in England. Es fällt doch auf, das die Amerikaner nicht ganz so einfallsreich waren mit Städtenamen. Obwohl das auch nicht stimmt, wir sind heute an Avalon vorbei gefahren...
Ach ja, in Illinois heissen Raststätten nun plötzlich "Oasis".
Nun stehen 1200 Meilen (=1930 km) auf dem Tachometer. Kurz nach Madison, WI, wenns jemand kennen sollte. ca 80 Meilen NW von Chicago. Nunja, es ging zunächst durch Pennsylvania kurz, dann länger Ohio, wo es eigentlich immer so aussah:
dann einige Meilen in Indiana. Dabei haben wir noch einen kleinen Abstecher an das Ufer des Lake Michigan gemacht, den Namen Great Lakes haben diese zurecht. Eine Stunde Zeit zurückgedreht, weil wir nun in der Central Time leben und in der rush hour Chicago gestreift, eine Wand aus Wolkenkratzern steht dann da vor einem, unglaublicher Verkehr, anstrengendes Fahren.
Dann ging es nach Wisconsin, wo wir nun übernachten, es gab auch ein Beck's in der lokalen Bar. Man fragt sich immer warum so eine Bar, mitten im Nichts am I-90 neben dem Days Inn so gut besucht ist, und man weiss es nicht. Naja, immerhin gabs Beck's also fragen wir mal nicht. Immerhin heisst das Nest Windsor, vielleicht nicht ganz vergleichbar mit dem in England. Es fällt doch auf, das die Amerikaner nicht ganz so einfallsreich waren mit Städtenamen. Obwohl das auch nicht stimmt, wir sind heute an Avalon vorbei gefahren...
Ach ja, in Illinois heissen Raststätten nun plötzlich "Oasis".
Erie, Pennsylvania
03/11/05 22:29
daytrip in GoogleMaps
Grüße aus Erie, Pennsylvania.
Wir sind nun 580 Meilen (930 km) von Boston entfernt in Erie, PA, wie der Name sagt am Ufer des Erie See abgestiegen. Noch schnell ein Bier im verrauchten (ja, wirklich) "Doc Holliday" (mit Karaoke aller möglichen Western Songs) über die Straße und nun das WLAN im Hotel genutzt um ein paar Bilder von heute hochzuladen. Zu finden unter photos.
Irgendwie ganz nett und entspannt mit cruise control auf 70 MPH (113 km/h) zu fahren, nicht mal die BMWs drängeln hier.
Raststätten (hier: Service Plaza) sehen identisch aus, das man manchmal gar nicht die 100 Meilen dazwischen wahrhaben will.
Hauptattraktion heute: die Niagara Fälle bei Buffalo (wer hätte gedacht, dass das noch New York State "The Empire State" ist?). Da fließt ne ganze Menge Wasser den Fluß runter. Sehr beeindruckend in jedem Falle. Bei Sonnenuntergang sehen auch die Hotelbauten auf kanadischer Seite gut aus.
Kurz in Pennsylvania, wo wir übernachten, bevor es morgen nach Illinois geht, wir werden eine Stunde gewinnen, weil wir die Zeitzone wechseln.
Grüße aus Erie, Pennsylvania.
Wir sind nun 580 Meilen (930 km) von Boston entfernt in Erie, PA, wie der Name sagt am Ufer des Erie See abgestiegen. Noch schnell ein Bier im verrauchten (ja, wirklich) "Doc Holliday" (mit Karaoke aller möglichen Western Songs) über die Straße und nun das WLAN im Hotel genutzt um ein paar Bilder von heute hochzuladen. Zu finden unter photos.
Irgendwie ganz nett und entspannt mit cruise control auf 70 MPH (113 km/h) zu fahren, nicht mal die BMWs drängeln hier.
Raststätten (hier: Service Plaza) sehen identisch aus, das man manchmal gar nicht die 100 Meilen dazwischen wahrhaben will.
Hauptattraktion heute: die Niagara Fälle bei Buffalo (wer hätte gedacht, dass das noch New York State "The Empire State" ist?). Da fließt ne ganze Menge Wasser den Fluß runter. Sehr beeindruckend in jedem Falle. Bei Sonnenuntergang sehen auch die Hotelbauten auf kanadischer Seite gut aus.
Kurz in Pennsylvania, wo wir übernachten, bevor es morgen nach Illinois geht, wir werden eine Stunde gewinnen, weil wir die Zeitzone wechseln.



