on America

Kaffee trinken in Seattle

Lange habs ich schon vor, nun endlich kommt der Bericht zum Kaffetrinken.
Das ist nämlich was besonderes hier, und nicht so einfach wie man sich das vorstellt. Aufgrund extremen Zeitmangels hat der Amerikaner das Kaffeetrinken to-go erfunden. Das gibt es ja inzwischen auch schon in Deutschland. Da man hier die meiste Zeit seines Lebens auf Arbeit oder im Auto verbringt, muss jedes Auto mehrere Getränketassenhalter haben. Die europäischen Hersteller haben da auch gewisse Umsatzeinbussen hinnehmen müssen, weil sie diesen Trend verschlafen hatten. Ein guter SUV aus dem (untergehenden) Hause Ford, GM oder Chrysler hat 7. Aber das nur am Rande. Zurück zum Kaffee.
story.espresso.tax.ap
Kaffee in den omnipräsenten Cafes zu bestellen ist nicht so einfach. Als ich zum ersten Mal die Tafel las, auf der angeschrieben ist was man so alles bestellen kann, verstand ich gar nichts. Möchte man einen tall, medium oder grande oder venti (das sind nur die Größen, und jeder Kaffeeladen hat da andere Bezeichnungen für. Warum man nicht einfach bei small medium large geblieben ist...)? Man sollte ja meinen Kaffee ist Kaffee. Naja, ich bestellte einfach einen mittleren Kaffee. Man kommt sich dann doof vor, weil der vor einem der Barista (so heissen hier die Kaffeebarverkäuferinnen) einen ganzen Roman an die Backe gelabert hat und dann einen wahnsinnig sophisticaeted Kaffee bekommt, der 10 Minuten braucht, bis er gar ist. (hier hebt sich der Zeitgewinn durch das to-go Gehabe wieder auf).
Noch problematischer sind die ungefähr tausend verschiendenen Optionen, die man für seinen Kaffee hat, die aber nirgendwo stehen.
Ich glaube dass der Erfolg von Starbucks mit dem amerikanischen Streben nach ungeheurer Indiividualität einhergeht. Dh der Kaffee kann in 10.000 verschiedenen Varianten hergestelllt werden. Nicht nur kann man Milch haben, nein die kann entweder fat-free oder Soya Milch sein. Dann kann der Kaffee double oder single shot sein, also doppelt oder einfach (Espresso immerhin). Dann natürlich das übliche, Latte, Capuccino. Besonderheit ist der Americano, ein mit heissem Wasser verdünnter Espresso. Schmeckt auch so. Ach ja, und man kann dann noch extra room for cream (also extra Platz für Milch) haben. Und der ganz normale Kaffee wäre dann ein Drip Coffee, also der bekannte Filterkaffee.
Aber bei allem Wirrwarr muss man Seattle zugestehen, das die Kaffeekultur doch etwas hat, es gibt quasi nur Organic Coffee, also politisch korrekten Fair Trade Kaffee, der Kaffe ist lecker und die Cafes sind sehr nett. Man muss hier nie zu Starbucks gehen, es gibt ne Menge schicke Cafes in jedem Viertel. Trotz allem organic Gehabe wird der Kaffee aber gerne in Pappbechern serviert, aber als richtiger Seattlelite hat man natürlich einen Thermosbecher aus Metall. Sobald man aufs Land raus fährt ist natürlich der Spass vorbei und man sehnt sich nach Starbucks. Vor allem jenseits der Espresso Divide.
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State of the Union

Jedes Jahr um diese Zeit ist Superbowl und Oscar Verleihung zusammen: alle Medien kriegen sich kaum noch ein, denn der Präsident hält traditionellerweise eine Rede zur Lage der Nation. Immerhin 45.5 Millionen sahen zu, interessant fand ich die Werbung die direkt danach auf NBC kam; für ein Kloputzmittel.
chimp_gone_wild
Ach ja, das neue war: er hat zum ersten Mal "Global Warming" gesagt!
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HARIBO und der nordamerikanische Markt

Manchmal kann Marketing so einfach sein: HARIBO verkauft dankenswertwerweise auch in den USA Gummibären, sonst wäre es auch ganz hart für mich. Aber es gibt auch ein paar Produkte die es bei uns nicht gibt. Mit USA verbindet man daheim ja Fast Food, Burger und so, also was lag näher als eine HARIBO Serie dazu zu gestalten: Build a Burger - bau dir deinen Burger:
haribo
Schmeckt ganz ok. Goldbären sind aber besser.
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Schnee! Regenrekord (fast)! Stürme! Minusgrade!

Unglaubliche Dinge geschehen. Eigentlich wollte ich ja mal was über den Regen schreiben, wir sind nämlich sehr kurz davor den regenreichsten Monat aller Zeiten in Seattle zu haben. 15.26 Inches, also 387mm Regen gab es diesen Monat. Es fehlen noch 1.7 mm zum Rekord. Das war ja tagelang Thema in den lokalen Nachrichten, sogar die New York Times berichtete auf der Titelseite (aber das ist ein ganz lustiger Artikel). Nun aber hat es geschneit, vorgestern und vor allem gestern abend.
winterstorm
Passiert hier alle Jubeljahre mal, also ist keiner darauf vorbereitet, besonders nicht die Autofahrer. Der Verkehr kommt quasi zum Erliegen, es gibt ja auch keine Räumfahrzeuge oder Sandstreuer oder sowas. "NIGHTMARE COMMUTE" schreit die Presse, weil die Straßen komplett vereist waren. Die lokalen Fernsehsender kennen nur noch eine Nachricht, BREAKING NEWS und developing stories mit Livereportagen vom Pass und der Kreuzung Ecke 43te Straße (wir haben hier Schnee). Ist wirklich wahr, die Reporter stehen dann in Outdoorklamotten an der Straße und sagen hier steht alles, live from Interstate 5 for King5 News (mit so einer bestimmten Betonung in der Stimme). Das Ganze ist dann auch immer gleich ein Winterstorm. Die Zugezogenen hier, die von der Ostküste oder aus dem Mittleren Westen kommen, lachen sich auch nur darüber kaputt, wie chaotisch hier alles bei 2 Inch (5 cm) Schnee ist. Die sind anderes gewohnt.
Busse fahren noch unregelmässiger aber mit Schneeketten, die Schulen hatten heute geschlossen. Die Bürgersteige sind immernoch vereist, es streut ja auch keiner, weil man eben nicht vorbereitet ist. Dazu sind es gerade -7 Grad, das ist ungewöhnlich kalt. Schnee ist auch ungewöhnlich, der viele Regen im Januar war ungewöhnlich... irgendwie kann man den Glauben verlieren. Nun hoffe ich wir schaffen wenigstens noch die letzten Regentropfen zum Rekord, es hat sich ein weiterer Sturm angekündigt, diesmal mit Regen, für Mittwoch. Übrigens gibt es ein paar Klimamodellierer, die feuchtere, stürmischere Winter für den Pazifischen Nordwesten (das sind wir hier) vorraussagen, bei voranschreitender Globaler Erwärmung.

Eine developing story aus unserem Fenster.
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The war on Terrorble Diseases

In den USA gibt es eine grandiose Fernsehsendung names "The Daily Show". Vielleicht ein bischen wie Harald Schmidt, jedoch viel politischer. Dank You Tube kann man das ganze auch im Internet sehen. Grandios, wie Jon Stewart, über Bushs Stammzellenforschungs Veto herzieht:

Eine andere, nicht minder grandiose Geschichte ist folgende: In Jon Stewarts Sendung war lange ein gewisser Steven Colbert mit dabei, bis er seine eigene Sendung bekam, "The Colbert Report", eine recht ähnliche Sendung. Jedenfalls wurde er zum jährlichen Pressedinner im Weissen Haus eingeladen um eine Rede zu halten. Er nimmt Bush dabei komplett auseinander, und Bush sitzt nur 2 m neben ihm. Dazu muss man schon recht mutig sein. Viele in den USA, inklusive der Medien, fanden das wohl nicht so witzig. Untern den jungen Leuten hier ist Colbert seitdem der Held schlechthin. Extrem sehenswert:

hier der link.

Derjenige der Colbert eingeladen hat die Rede zu halten, wurde wohl entlassen. Angeblich kannte er seine Sendung nicht.
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VW Werbung in USA

Straight outta da Autobahn_lr
VW Werbung in den USA, insbesondere für die tiefergelegten Modelle, bedienet sich gerne einiger bekannter Klischees über unser Heimatland. Besonders viel Spaß macht mir die aktuelle Kampange zum neuen Golf GTI. Andererseits kann man einen normalen Golf hier auch nicht wirklich verkaufen, zu klein, zu wenig Kaffeetassenhalter. Stimmt nicht ganz, da der Benzinpreis hier bei 3$/Gallone (1€/Liter) liegt, was unglaubliche Höhen für dieses Land sind, wird der Verbrauch zum Verkaufsargument. Naja, der GTI ist jetzt vielleicht nicht so sparsam...
Egal, auf VWs Webseite ist auch noch ein kleines Video zu bewundern. Man muss dazu sagen, daß diese Anzeigen in riesigem Format neben den Interstates (amerikanisch für, jawohl Autobahn) hängen.
Auf Wiedersehen_lr
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Verfassung

Ein interessanter Artikel in der Zeit.
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Bier

Ich bin trotz des guten Wetters heute in Schreiblaune. Und es haben sich schon so einige Geschichten, die ich ganz gerne aufschreiben wollte aufgestaut. Nun mal was übers Bier hier, da wir als Deutsche ja eh immer mit Bier in Verbindung gebracht werden, wollen wir dem Vorurteil doch gleich mal etwas Vorschub leisten (an dem Artikel über die Autobahn arbeite ich noch).
Ich muss gleich sagen, dass wir nach gewissen Experimenten wieder zum uns bekannten Bier zurückgekehrt sind. Sonst hat man nach 2-3 Bier am Abend Kopfschmerzen (Aspirin heisst hier übrigens "Bayer", nach dem 7:4 auf Schalke macht das Sinn, hiess aber schon vorher so). So gibt hier dankenswerterweise Beck's und Pilsner Urquell (jeweils in D oder CZ gebraut) wenn man mal ein Angebot erwischt ist das sogar recht günstig. Da man aber nicht nur immer das gleiche trinken will, haben wir uns mal an "St. Pauli Girl" (die Webseite ist lohnenswert!) rangewagt, zumal es in Deutschland gebraut und abgefüllt sein soll. Das Etikett ist schon etwas schwierig, eine blonde Frau im Dirndl (ala Oktoberfest) und dann St. Pauli... naja, wenn man die Entfernungen in Amerika sieht, dann sind die paar hundert Kilometer zwischen München und Hamburg natürlich nix.
beer
Dazu kommt noch, dass auf dem Etikett steht, es wäre in Bremen gebraut. Jetzt wird es kompliziert. Eine Suche via Google bringt es schnell zu Tage: das Bier wird von der Beck's Brauerei gebraut. Und Wikipedia erklärt, dass die Brauerei auf dem Gelände der Beck's Brauerei in Bremen zu finden ist, gehört wie Beck's inzwischen auch zu einem Riesenkonzern. Das Bier wird nur in den USA als ein "exotisches und repräsentatives deutsches Bier" vermarktet. Na dann.
Jedenfalls vereint das Bier so ne ganze Menge Klischees, von daher verdient es eine Erwähnung hier. Zu bemerken wäre noch die Größe der Flasche links: 24 Unzen = 0.7 Liter.
Aber trotz allem: es schmeckt!
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Weihnachtsbeleuchtung

Das muss aber unbedingt auch nochmal gesagt werden: Vorgärten sind hier extrem beleuchtet um die Weihnachtszeit:
xmaslights
Sehr beliebt sind Tiere wie Rehe oder Rentiere aus einem Drahtgestell, das dann mit Lampen beleuchtet wird. Nach Aussagen von Kennern der Szene ist allerdings dieses Jahr schon weniger davon zu sehen, als letztes Jahr.
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Bumper Stickers

Nun muss ich doch mal endlich auf eine besondere Eigenart der Amerikaner hinweisen. Die sogenannten bumper stickers, also Aufkleber, die man an die Stoßstange seines Autos klebt, wahlweise auch irgendwo anders hin, jedenfalls ist es wichtig, das es jemand sieht. Hauptsächlich werden dadurch politische Äußerungen getätigt, hier im tiefblauen Massachusetts sind natürlich die "Kerry for President" ö.ä. sehr verbreitet. Mein bisheriger Spitzenreiter jedoch fand sich an einem Pickup in Woods Hole:
gesundheit
Wobei ich mich zwischen beiden Aufklebern nicht entscheiden kann. Man versteht hier, wenn man jemandem nach einem Niesen "Gesundheit" wünscht. Ein Überbleibsel davon, das der größte Teil der europäischen Einwanderer in den vorangegangenen Jahrhunderten aus Deutschland kam, und nicht wie man denken könnte aus England.
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Kings of Convenience

Seit Tagen trage ich den Gedanken im Kopf mit mir rum, endlich bringe ich es zu Papier:
Den Bandnamen "Kings of Convenience" hatte ich nie so richtig verstanden. Aber eine Erklärungsmöglichkeit kann ich nach 3 Wochen USA liefern: dieses Land ist all about convenience, moglicherweise haben die beiden Jungs das aus so gesehen, und sich entsprechend benannt. Vielleicht wars aber auch ganz anders. Alles ist hier convenient: angefangen bei den inzwischen weltweit verbreiteten Drive-Ins (hier heissen die aber Drive Thru), das die Motels überall gleich aussehen (man weiss gleich wo alles ist), das man überall WLAN hat, dass die Straßen immer geradeaus gehen (naja), das Wegwerfgeschirr überall (die MIT Campus Cafeterias sind da keine Ausnahme, das ist nun für mein Gewissen nicht so convenient).
Was ganz besonders Tolles, was uns hier das Leben leichter macht als in Europa (oh hab ich schon uns gesagt?) hat sich die Bank of America ausgedacht (siehe unten), eine Mini-Visa-Card:
platmini
Die hängt man an seinen Schlüsselbund. z.B. Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen: Das ist der Hammer. An der Supermarktkasse holt man sein Schlüsselband raus (da hängt die Karte dran), zieht sie durch die Maschine, PIN eingegeben, bezahlt. Das fühlte sich gar nicht wie bezahlen an. Das ist wahrscheinlich der Sinn.
Es gibt einige wenige Sachen die nicht so convenient sind, z.B. die Schalter von Stehlampen. Das sind eher so Drehknöpfe, die unter dem Lampenschirm versteckt sind, direkt unter der Glühbirne. Man bricht sich jedesmal fast die Finger ab. Da ist also noch Potential da.
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Online Banking

So langsam werde ich ein vollwertiges Mitglied der Gesellschaft, ich besitze nun eine social security number. Ich kann damit hier quasi alles machen. z.B. ein Bankkonto eröffnen. Habe ich gemacht, wobei ich erstmal als progressiv orientierter, der modernen Technik durchaus nicht abgeneigter Europäer, ablehnte ein Buch voller Papierschecks zu beantragen, wobei der Bankangestellte schon etwas ungläubig guckte.
Pasted Graphic
Ich meine, wann habe ich zum letzten mal einen Scheck geschrieben? Habe ich das überhaupt schonmal? Wohl nicht. Macht man doch alles online. Jedenfalls geht das Konto eröffnen problemlos, zack, alles fertig, man kann sich online einloggen, super. Mich hat es ein bischen gewundert, dass es sowas wie TANs o.ä. hier nicht zu geben scheint, ok, wer weiss. Dann wollte ich eine Überweisung tätigen. Man muss nirgendwo die Kontonummer des Empfängers eintragen, mmmh. Naja, Adresse und so dann schon... Das ganze heisst auch e-bill... Jedenfalls wird nun ein elektronischer Scheck generiert und an den Empfänger des Geldes geschickt. Dieser (in dem Falle mein Bruder, in dessen Bude ich ja gerade bin) bekommt nach ca. 5 Tagen einen Papierscheck per Post zugeschickt und muss damit auf seine Bank gehen, um ihn einzulösen. Wow, das hat mich beeindruckt. Mit dem Scheckbuch hätten wir das schneller haben können. Naja, das hilft der Post die hier ja United States Postal Service heisst (wer hat's erkannt?).

Noch ein kleiner Nachtrag zu meinem Lamentieren wegen des fehlenden Fußballs hier, es gibt durchaus Lichtblicke:
MITsoccer
Und der FC Carl Zeiss hat Erfurt ja nun zum zweiten Mal innerhalb eines Monats die Grenzen deutlichst aufgezeigt. So muss das sein!
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How they do it

Ja, wie schaffen sie es denn nur immer wieder?

Warum Apple rult (via Time Magazine).
Warum das MIT ganz gut ist (gefunden via fscklog.com).

Und in den USA macht man sich nun auch schon Gedanken, was passiert wenn der brain drain dorthin aufhört. Naja, nur soviel dazu: unsere Arbeitsgruppe besteht im Postdocbereich aus 1 Holländer, 1 Chinese und 2 Deutschen.

Und wir haben 0:0 gegen Frankreich gewonnen und ich konnte es nicht sehen. Das ist so traurig.
American Football läuft hier in jeder Kneipe und ich muss sagen, mein Urteil steht nach 5 min hingucken fest (ich habs echt versucht!): das ist so der dämlichste Sport, den man sich vorstellen kann.
Pasted Graphic
10 Minuten stehen alle rum und quatschen, dann ist für 2.7 sec Action, jemand schmeisst den Ball weg, einer fängt (nicht immer, dann ist hier schon Ruhe) dann rennt der mit dem Ei weg, die andere Mannschaft stürzt sich auf ihn, logischerweise fällt der dann früher oder später (meist früher) um. Dann stehen wieder alle 10 Minuten rum (guter Moment für Werbung). Es geht von vorne los. Wenn mal alles hinhaut, dann könnte ein Spielzug durchaus mal 3.8 sec dauern. Wow, dann flippen alle aus. Naja, was solls, ich denke ich gehe dann mal zu den Seattle Sounders, dem lokalen Fußballteam in Seattle. Obwohl mir der Name New England Revolution besser gefällt. Aber die spielen in der Major Soccer League, Seattle in der United Soccer League, die miteinander nichts zu tun haben, wer soll das noch verstehen. Die Stadien haben so Namen wie Gillette Stadium oder Pizza Hut Park oder Home Depot Center (soll ich mir das selber bauen?) - ich meine ist ja kein Wunder, dass sich hier keiner für Soccer interessiert. Da ist Allianz-Arena ja noch gut.
Naja, es gibt ja immerhin noch die Sonics, die sind zwar im Moment nicht so gut, aber da gibts dann wenigstens Karten.
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