Busfahren
25/03/06 17:54 Filed in: Luzies
Geschichten
Da Dirk und ich kein Auto haben, fahren wir viel mit
dem Bus. Als erstes Stellt man fest, dass China,
Mexiko und Amerika eines gemeinsam haben- die
Busfahrer sind Helden! Während Handschuhe in den
warmen Regionen (wie Mexiko) als Zeichen der Coolheit
angezogen werden, bevorzugt der Busfahrer in Seattle
kurze Hosen im Winter- man will ja aus der Masse
hervorstechen. Vor ein paar Wochen sind Dirk und ich
von einer deutschen Kneipe nach Hause gefahren. Der
Busfahrer war farbig, schwul und trug kurze Hosen. Er
sah aus wie der Typ aus "King of Queens" und ist sehr
beschwingt Bus gefahren. Während er sich mit einem
Fahrgast unterhielt, ist er durch die Strassen
gekurvt und hat dabei einige Kurven geschnitten.
Unsere Bushaltestelle hat er dann auch noch fast
mitgenommen und uns daraufhin beim Aussteigen noch
den guten Tipp gegeben kein Haus neben einer
Bushaltestelle zu kaufen, woraufhin er dann wieder
mit Schwung losfuhr.
Die Busfahrer hier scheinen eh meist sehr gute Laune zu haben. Mal abgesehen davon, dass sie einem immer einen guten Tag wünschen, fragen, wie es einem geht und beim Aussteigen auch noch ein paar nette Ratschläge und Wünsche parat haben, beglücken einen die Busfahrer auch ab und zu mit kleinen Geschenken. So hat bei mir einmal ein Busfahrer am frühen Morgen durch den Lautsprecher verkündet er würde für alle einen Doughnut kaufen, wenn wir ihm 3 Minuten unsere Zeit schenken würden, woraufhin er auch schon eine Vollbremsung neben der nächsten Doughnutbude hinlegte und für eine Weile verschwand. Zurück kam er dann mit 4 Packungen à 14 Doughnuts und jeder, der den Bus verlies, musste (!) einen mitnehmen. Dirk hat einmal in einem Bus gesessen, in dem der Busfahrer regelrecht Prügel angedroht hat, wenn einer auf die Idee käme zu zahlen, bevor er nicht die selbst erfundene Freifahrtzone aufgehoben hat.
Der beste Platz ist eh neben dem Busfahrer. Alles, was gerne mal zum Psychiater gehen würde, aber kein Geld hat oder nicht weiß, dass er mal gehen müsste, quatscht sich beim Busfahrer aus. Ich habe schon ein paar mal mit tränen in den Augen vor Lachen in dem Bus gesessen und mir mit den anderen Mitfahrern zusammen das Lachen verkneifen müssen. Ist schon irre, was manche Leute so zu erzählen haben.
Leider werden die Strecken, die ich fahren muss immer kürzer - ich sollte mir noch einen Job etwas außerhalb von Seattle suchen :0)
Die Busfahrer hier scheinen eh meist sehr gute Laune zu haben. Mal abgesehen davon, dass sie einem immer einen guten Tag wünschen, fragen, wie es einem geht und beim Aussteigen auch noch ein paar nette Ratschläge und Wünsche parat haben, beglücken einen die Busfahrer auch ab und zu mit kleinen Geschenken. So hat bei mir einmal ein Busfahrer am frühen Morgen durch den Lautsprecher verkündet er würde für alle einen Doughnut kaufen, wenn wir ihm 3 Minuten unsere Zeit schenken würden, woraufhin er auch schon eine Vollbremsung neben der nächsten Doughnutbude hinlegte und für eine Weile verschwand. Zurück kam er dann mit 4 Packungen à 14 Doughnuts und jeder, der den Bus verlies, musste (!) einen mitnehmen. Dirk hat einmal in einem Bus gesessen, in dem der Busfahrer regelrecht Prügel angedroht hat, wenn einer auf die Idee käme zu zahlen, bevor er nicht die selbst erfundene Freifahrtzone aufgehoben hat.
Der beste Platz ist eh neben dem Busfahrer. Alles, was gerne mal zum Psychiater gehen würde, aber kein Geld hat oder nicht weiß, dass er mal gehen müsste, quatscht sich beim Busfahrer aus. Ich habe schon ein paar mal mit tränen in den Augen vor Lachen in dem Bus gesessen und mir mit den anderen Mitfahrern zusammen das Lachen verkneifen müssen. Ist schon irre, was manche Leute so zu erzählen haben.
Leider werden die Strecken, die ich fahren muss immer kürzer - ich sollte mir noch einen Job etwas außerhalb von Seattle suchen :0)
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