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Laut Hersteller arbeitet sie nahtlos mit einer Reihe
von EyeTV-Modellen zusammen und eignet sich somit nicht nur zum Anschauen von
DVDs, sondern auch von Fernsehprogrammen. Und natürlich von Videoinhalten
auf der Festplatte, die sie in den Formaten AVI, DivX, DV, Xvid, MP3, AC3 und
MPEG1 abspielt. Nach einem Update, das alle FFMPEG-Codecs aufspielt, sind es
sogar noch einige Formate mehr. MediaCentral sucht alle Filme, die sich im
Home-Ordner befinden, man muss sie also nicht extra an einen bestimmten Ort
bewegen. Zukunftsweisend streamt die Software nicht nur Kino-Vorschauen aus dem
Netz, auch in HD-Qualität, sondern auch Fernsehprogramme: In Deutschland
kennt sie etwa den Nachrichtensender N-TV, Inhalte von 3-Sat oder die Tagesschau
sowie einiges mehr. Für manche Streams benötigt sie RealPlayer und
Windows Media Player, mit den neuen Flip4Mac-Erweiterungen für QuickTime
hingegen kommt sie auf unserem Testrechner gar nicht zurecht - wir mussten sie
deinstallieren und wieder zum Microsoft-Oldie greifen. Besser als in Front Row
funktioniert auch die Musikwiedergabe, die nicht nur auf die eigene
iTunes-Bibliothek zugreift, sondern auch freigegebene Musik anderer Nutzer im
Netzwerk anzeigt. Dafür muss man allerdings mit einem Klick auf die
Update-Funktion erst eine Erweiterung herunterladen. Auch die Titel auf einem
angeschlossenen iPod sind im Übrigen im MediaCentral-Menü
anwählbar. Nur Fotos anzeigen kann sie nicht, doch ob diese Funktion
unbedingt in ein MediaCenter muss, ist ohnehin Geschmacksache. Voraussetzung
für MediaCentral sind Mac OS X 10.4 und QuickTime 7, der Download ist 266
Kilobyte groß, danach gibt es allerdings noch drei größere
Updates. Die Software arbeitet mit den ATI Remote Wonder-Fernbedienungen oder
dem Salling Clicker zusammen. Fazit:
MediaCentral von equinux kann etwas mehr als Front Row, ist kostenlos und die
bessere Alternative zu Apples Media Center-Software. Zumal es Front Row nur
zusammen mit dem iMac und dem MacBook Pro gibt.
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