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    <title> <![CDATA[BvG's German Stories]]> </title>
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    <description> <![CDATA[This is my personal diary and a rambling space. I will also put up daily stories.]]> </description>
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    <copyright>All rights reserved.</copyright>
    <lastBuildDate>Sat, 22 Mar 2008 16:55:21 +0100</lastBuildDate>
    <pubDate>Sat, 22 Mar 2008 16:56:13 +0100</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Der Supporter
]]></title>
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      <description> <![CDATA[<div><font face="Helvetica">Um wen es hier wohl geht ;-)</font></div>
 <br> <div><font face="Helvetica">Er war eine ziemlich abgehalfterte Erscheinung:
Fettiges Haar, Drei-, oder manchmal Vier-tagebart und er stank. Nicht schlimm,
aber doch merklich. Manchmal war er fröhlich, stand mit glitzernden Augen
da, und wollte das Problem wissen. Meistens aber schlurfte er ins Zimmer, in
gebeugter Haltung, und sagte erst etwas wenn er angesprochen wurde. Wenn er dann
sprach zitterte seine Stimme ein wenig vor Unsicherheit. Dann setzte er sich an
den Computer, und klimperte mit sienen langen Fingernägeln auf der
Tastatur.</font><br /><font face="Helvetica">Durch leichte Unterwürfigkeit
machte er sich bei den meisten beliebt. Man mochte ihn einfach, und
erzählte ihm schnell intimste Dinge, obwohl er nicht viel von sich
preisgab, oder gerade deswegen. Denn kommunikativ war er nicht. Jeder merkte
sich seinen komischen Namen, aber er selber wusste oft nicht wie er die Leute
ansprechen sollte, sagte "sie" wenn "du" angebracht währe, und umgekehrt,
und benutzte die Namen der Leute nicht. Wenn er die Probleme gelöst hatte,
ging er wieder fort, kahm erst wieder wenn das nächste mal der Computer
nicht funktionierte.</font></div>
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      <pubDate>Fri, 18 Feb 2005 22:27:12 +0100</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Das Wasser
]]></title>
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      <description> <![CDATA[<div><font face="Helvetica">Ich versuche mehr Variation in meine Geschichten
zu bringen, mal gucken ob mir das gelingt.</font></div>
 <br> <div><font face="Helvetica">Dort fliesst Wasser, es gurgelt und gluckert. Wo
es wohl hin will? </font><br /><font face="Helvetica">Zuerst geht es immer
bergab, das könnte man jetzt negativ werten, aber so ist das nunmal mit
Wasser. Vielleicht gelangt das Wasser in einen Strudel, es trudelt und
strömt im Kreise, auch das tut Wasser manchmal. Anderes Wasser versickert,
und fliesst durch geheimnisvolle Höhlen die wild glitzern würden, wenn
es dort Licht gäbe.</font><br /><font face="Helvetica">Irgendwann fliesst
das Wasser ins Meer. Dort rollt es und bricht, das tut Wasser im Meer oft. Dann
wird es verdampft, um irgendwo wieder abzuregnen. Das Wasser ist jetzt wieder am
Anfang, und gurgelt und gluckert wieder. Wo es wohl diesmal hin geht? Ich glaube
dem Wasser ist es egal, denn Wasser ist geduldiger als Steine, schleift diese ab
bis sie weg sind.</font></div>
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      <pubDate>Wed, 02 Feb 2005 23:51:53 +0100</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Der grosse Frosch
]]></title>
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      <description> <![CDATA[<div><font face="Helvetica">Diese war mühsam, weil mir immer Geschichten
einfiehlen die ich hier schon geschrieben habe...</font></div>
 <br> <div><font face="Helvetica">Es war einmal ein Frosch der war besonders gross.
Eines Tages kam ein Storch daher, und lugte in den Teich in dem der grosse
Frosch lebte. Er sah all die kleinen Frösche, und sagte "Ach was soll's,
die sind mir alle zu mickrig." da war der besonders grosse Frosch beleidigt, und
sagte: "Hey, ich bin doch besonders gross!" Da lachte der Storch laut auf, und
meinte dann immer noch kichernd: "DU bist zwar grösser als die anderen
Frösche, aber immer noch total klein." - "Du frecher Kerl! ich bin der
grösste Frosch weit und breit!" Posaunte der Frosch erbost. " Aber sieh
doch wie gross ich bin, da muss schon ein anderer kommen bevor ich satt werde!"
Erklärte der Storch, und schon flog er davon. Der besonders grosse Frosch
aber bemerkte erst jetzt, wieso der Storch an den Teich gekommen war, und war
dann doch froh so klein zu sein.</font></div>
]]> </description>
      <pubDate>Sun, 30 Jan 2005 23:42:46 +0100</pubDate>
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    </item>

    <item>
      <title><![CDATA[Abschied
]]></title>
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      <description> <![CDATA[<div><font face="Helvetica">Komisch was einem so einfällt. Dies ist halt
heute mir eingefallen...</font></div>
 <br> <div><font face="Helvetica">Sieh der Stiefel, dort
</font><br /><font face="Helvetica">füll ihn
</font><br /><font face="Helvetica">füll ihn aus
</font><br /><font face="Helvetica">Sieh die Jacke
</font><br /><font face="Helvetica">spann sie
ein</font><br /><font face="Helvetica">spann die Jacke gut
</font><br /><font face="Helvetica">Fühl die Muskeln auf und ab, auf und
ab</font><br /><font face="Helvetica">im gleichen
Trabestakt.</font><br /><font face="Helvetica">Sieh die
Türe</font><br /><font face="Helvetica">mach sie
auf</font><br /><font face="Helvetica">lauf
hinaus</font><br /><font face="Helvetica">komm nie
wieder</font><br /><font face="Helvetica">du alte Maus.</font></div>
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      <pubDate>Fri, 28 Jan 2005 21:44:16 +0100</pubDate>
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    </item>

    <item>
      <title><![CDATA[Der kleine Fisch
]]></title>
      <link>localhost/~bvg/B294117440/C1728839062/E1430212811/index.html</link>
      <description> <![CDATA[<div><font face="Helvetica">Ich wollte mal wieder eine ganz kurze Geschichte
schrieben, ist aber nichts draus geworden :)</font></div>
 <br> <div><font face="Helvetica">Es war einmal ein kleiner Fisch, der war sehr
unglücklich in seinem kleinen Teich. Er wollte weg, neues erleben. Aber
egal in welche Richtung er schwamm, immer stiess er an den Rand des Teiches. Die
anderen Fische hingegen wollten lieber dick werden und verbrachten ihre Zeit mit
fressen. So zog unser kleine Fisch immer am Rande des Teiches entlang und lugte
aus dem Wasser, anstatt zu fressen. Er war schon ganz Mager geworden, da wurde
es ihm zu langweilig immer nur hinauszugucken, und er sprang mit einem riesigen
Satz aus dem Fischteich und war endlich glücklich. Die anderen Fischen
hörten nie wieder von ihm, und erzählten ihren Kindern von der
Dummheit sich aus dem Fischteich zu wagen.</font></div>
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      <pubDate>Thu, 27 Jan 2005 00:23:12 +0100</pubDate>
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    </item>

    <item>
      <title><![CDATA[Knochenfeld
]]></title>
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      <description> <![CDATA[<div><font face="Helvetica">Heute hat es viel geschneit in Zürich, daher
der Anfang dieser Geschichte.</font></div>
 <br> <div><font face="Helvetica">Langsam rieselte der Schnee vom Himmel. Er fiel
auf das Feld der gelben Knochen, füllte die Lücken auf und veredelte
die Gebeine mit weissen Käppchen. Eine mächtige Kriegerinn Stampfte
suchend durch den Schnee. Immer wieder brachen die alten Knochen unter ihr ein.
Suchend blickte sie sich um, stöberte unter einem besonders grossen
Knochenhaufen, ging weiter. Plötzlich stand ein gut aussehender junger Mann
vor ihr. Keine Fusspuren waren hinter ihm zu sehen, und manchmal schien er wie
Dunst zu flackern. "Dieser weg führt in die Verdammniss!" gebot er der
grossen Kriegerinn Einhalt. Diese lachte rau: "Ich war schon oft in der
Hölle des Krieges, lass mich durch, Trugbild." Sie wedelte mit ihrem
Schwert durch die Erscheinung. "Was willst du auf diesem Acker des Todes?"
Fragte der junge Mann. "Oh, ich brauche einen besonders grossen Knochen, den ich
dem Dorfältesten von Uslapa zeigen kann, damit er glaubt ich habe das
Monster von Erin erschlagen." Grinste die Kriegerinn. "Das ist falsch und
unehrenhaft, ich werde das nicht erlauben!" Drohte das Trugbild, und hob die
Arme. "Warte, ehrenhafter Geist, ich will nichts unrechtes tun, nur das Monster
von Erin war ein kleiner Kobold, und keiner wird mir etwas dafür zahlen
dass ich einen Kobolds erschlagen habe." - "Trotzdem ist es unehrenhaft."
Beharrte der Geist. "Dann werde ich wohl besser gehen." sagte die Kriegerinn.
Langsam schlenderte sie an den Rand des Knochenfeldes. Dann nahm sie
blitzschnell einen mittelgrossen Knochen und rannte so schnell sie konnte davon.
"Du widerliche Schlampe!" brauste der Geist auf, doch er wahr machtlos, denn
ausserhalb des Knochenfeldes hatte er keine Kräfte. So verspottete ihn die
Kriegerinn noch ein wenig aus sicherer Entfernung, und ging dann ihres
Weges.</font></div>
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      <pubDate>Tue, 25 Jan 2005 23:11:13 +0100</pubDate>
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    </item>

    <item>
      <title><![CDATA[Ramök
]]></title>
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      <description> <![CDATA[<div><font face="Helvetica">Die Erschaffung von Ramök, den werden wir so
schnell nicht mehr los!</font></div>
 <br> <div><font face="Helvetica">"Lass uns endlich heiraten!" Tina war ganz
aufgeregt. Josh überlegte kurz, und sagte dann: "Aber nur so richtig in der
Kirche mit einem grossen Fest!" Tina lächelte: "Und zur Feier des Tages
lassen wir 12 Drachen steigen, auf denen je 4 Tauben aufgemalt sind." Josh
lachte nun, und wedelte mit den Armen: "Ja, und dann Brennen wir die Kirche
nieder, als Zeichen unserer Ablehnung ihrer heidnischen Tradition!" - "Ha,
genau! Wenn dann die Gäste in Panik fliehen, dann beschwören wir
Ramök, den Geist von Panik und Chaos herauf!" Tina hüpfte auf und ab
vor lauter Begeisterung. Josh aber fand: "Hmm, der Geist gefällt mir nicht,
ich würde dann meine Ritterrüstung anziehen, und ihn in einem
heroischen Kampf besiegen." Mit gewaltigem Gewedel kam Josh immer näher an
Tina heran. Diese befahl mit weinerlicher Stimme: "Geh weg, Ich will meinen
Geist!" Dann verzog sie ihr Gesicht zu einem Flunsch. Josh Aber kam ihr immer
näher. Da rief seine Mutter aus der Küche: "Kommt Kinder, es gibt
Essen" und alles war wieder gut.</font></div>
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      <pubDate>Mon, 24 Jan 2005 23:14:09 +0100</pubDate>
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    </item>

    <item>
      <title><![CDATA[Dumme Sprüche
]]></title>
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      <description> <![CDATA[<div><font face="Helvetica">Ich wollte etwas was ich in der <a
href="http://www.nzz.ch/2005/01/18/zh/page-articleCJ1RK.html">Zeitung</a>
gelesen habe umsetzen.</font></div>
 <br> <div><font face="Helvetica">Links ging es steil abwärts. Rechts auch.
Langsam tastete sie sich vor. Sie war die einzige Frau die sich das wagte. Klar,
es gab jede menge dummer Sprüche am Anfang. Aber wenn sie Zeigte dass sie
keine Angst hatte, und auf die Träger hinausging, dann hielten die
Sprücheklopfer schnell den Mund. Heute war es wieder sie, die sich als
einzige hinausgewagt hatte. Die Anderen sagten es sei zu windig, man könne
heute nicht Arbeiten. Als sie den Zu montierenden Träger an der Kette vor
sich hin und her schwenken sah, dachte sie daran wie einem Mal die Hand beim
Nieten abgerissen worden war. Ein anderer was von eben so einem Träger in
die Tiefe geschubst worden.</font><br /><font face="Helvetica">Wieder ein
tastender Schritt. Klar der Bauleiter hatte ihnen etwas von der grossen
Leistung, der Verantwortung, und dem Ruhm vorgelabert. Ihr ging es um das Geld,
das hiess, eigentlich um ihren Dad, dessen Krankenhausaufenthalt sie zahlen
musste. </font><br /><font face="Helvetica">Noch ein Schritt. Schnell die Niete
ansetzen, draufheizen, Niethammer, fertig. Jubelnd riss sie Ihre Arme in die
Höhe, geschafft! Doch gerade jetzt gab es eine Windböe, sie wurde zur
Seite gerissen, liess den Niethammer fallen, den Lötkolben, fiel, fiel, aus
dem unfertigen achtzehnten Stock des Hochhauses, fiel in die Tiefe.
</font><br /><font face="Helvetica">Die Träger des Sicherheitsseiles
schnitten ihr in die Schultern, pressten die Luft aus ihr raus. Ein paar
Sekunden hing sie orientierungslos in der Luft, dann sah sie ihren Kollegen am
anderen Ende des Seils grinsen. Das würde wieder dumme Sprüche
hageln!</font></div>
]]> </description>
      <pubDate>Tue, 18 Jan 2005 21:24:30 +0100</pubDate>
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    </item>

    <item>
      <title><![CDATA[Das Fahrrad
]]></title>
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      <description> <![CDATA[<div><font face="Helvetica">Hin und wieder passiert mir genau
das:</font></div>
 <br> <div><font face="Helvetica">Die Hände hatte er auf den Bauch gelegt. Sie
wurden im zu schwer, und er legte sie neben sich auf die Matratze. Die Augen
waren schon lange zu, und langsam schlief er
ein.</font><br /><font face="Helvetica">Er fuhr mit dem Fahrrad die Strasse
entlang. Eine Ampel schaltete auf Rot. Er hielt an, aber vergass einen Fuss vom
Pedal zu nehmen. Zuerst passierte nichts. Doch dann legte sich das Fahrrad nach
links. Immer weiter nach links rüber, schon war er am
fallen.</font><br /><font face="Helvetica">Da wachte er schweissgebadet auf.
Auch wenn sein Herz wie wild pochte, legte er sich auf die Seite, um wieder
einzuschlafen.</font></div>
]]> </description>
      <pubDate>Mon, 17 Jan 2005 17:27:36 +0100</pubDate>
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    </item>

    <item>
      <title><![CDATA[Schneesturm
]]></title>
      <link>localhost/~bvg/B294117440/C1728839062/E76331508/index.html</link>
      <description> <![CDATA[<div><font face="Helvetica">Teil einer grösseren Geschichte die ich
schon lange im Kopf habe.</font></div>
 <br> <div><font face="Helvetica">Er musste einfach weitergehen. Der Sturm toste um
ihn herum, und die Sicht war so schlecht, dass er den Boden nicht mehr richtig
sah. Alles um ihn herum war weiss von dem Schneetreiben, und seine Nase war
schon so kalt, dass sie heiss brannte. Er hatte alte Lumpen in seine Schuhe
gestopft, doch er spürte die Füsse nicht mehr. Er war erschöpft,
wusste nicht mehr genau wohin er ging.  Immer den Berg entlang, das war klar,
aber sonst? Ab und zu machte er eine Kehrtwende, um den Hang nicht so steil
hinauf zu müssen. </font><br /><font face="Helvetica">Endlich, nach
stundenlangem, mühseligen durch den Schnee Stapfen, fand er einen kleinen
Überhang, und setzte sich hin um etwas zu essen und zu trinken. das Essen
hatte er in einem Sack eng bei sich getragen, doch es war trotzdem eiskalt, und
das Brot war teilweise gefroren. Am Apfel biss er sich fast die Zähne aus,
so hart war er geworden. Trinken konnte er auch nicht, das Wasser war gefroren.
Obwohl der Wind immer noch kalt unter seine Kleidung fuhr, überkam ihn nach
kurzer Zeit des Sitzens eine wohlige Wärme. Kurz machte er die Augen zu,
und dann holte er seine Lederdecke hervor, um für immer
einzuschlafen.</font></div>
]]> </description>
      <pubDate>Sat, 15 Jan 2005 15:14:32 +0100</pubDate>
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    </item>

    <item>
      <title><![CDATA[Der Vorsatz
]]></title>
      <link>localhost/~bvg/B294117440/C1728839062/E1440216049/index.html</link>
      <description> <![CDATA[<div><font face="Helvetica">Dieser Text ist Ergebniss der Aufgabe für
die Schreibstube.</font></div>
 <br> <div><font face="Helvetica">Schon lange ist's her, da hat sich Herr K.
vorgenommen endlich abzunehmen. Leider klappte das nicht so, es war einfach zu
mühsam mit dem täglichen Training, den faden, fettarmen Speisen, und
sowieso all diese bescheuerten Diäten: Slimfast, Trennkost,
Kartoffeldiät,
Früchtediät...</font><br /><font face="Helvetica">Daher entschloss
Herr K. sich, eine Fettabsaugung zu machen. Schliesslich wollte er abnehmen, um
jeden Preis. Es war dann auch ein stolzer Preis, den er zahlen musste. Nicht nur
des Geldes wegen, sondern auch weil er noch tagelang Schmerzen hatte. Seine Haut
hing in Falten an seinem Bauch, und widerliche vernarbte Punkte blieben
zurück, wo der Arzt den Sauger eingeführt hatte. Das schlimmste aber
war, dass es nichts genutzt hatte. Schon bald hatte sich Herr K. mit leckerem
Bier, Schokolade und Salami vollgestopft. Jetzt durfte man ja, aber eigentlich
durfte man eben nicht, so dass Herr K. wieder beleibt wie vorher Wurde. "Soweit
zu diesem Vorsatz." Dachte sich Herr K. und wollte fortan nicht mehr
abnehmen.</font></div>
]]> </description>
      <pubDate>Thu, 13 Jan 2005 00:09:12 +0100</pubDate>
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    </item>

    <item>
      <title><![CDATA[Paradies
]]></title>
      <link>localhost/~bvg/B294117440/C1728839062/E409909347/index.html</link>
      <description> <![CDATA[<div><font face="Helvetica">Wie das Mittelalter hätte sein
sollen.</font></div>
 <br> <div><font face="Helvetica">Auf der Schlammigen Strasse kam ein Edelmann
daher. "Krankheit, Pest und Tod! Hier alles zum drittel Preis!" Rief er. Die
Leute scharten sich um ihn, um sich möglichst schnell Anzustecken. Frauen
rissen ihm die Kleider vom Leib, wollten sie Essen, so dass der Edelmann mit
viel Geld aber nackig aus dem Dorf
weiterzog.</font><br /><font face="Helvetica">Jeder wollte möglichst
schnell sterben. Manche assen nichts, andere Tranken nicht. Aber das war eher
selten. Es war klar, wer sich selber umbringt der kommt in die Hölle, aber
wer durch Krankheit, Pest und Unfall zu Tode kam, konnte auf sofortiges Paradies
pochen, und wer will da nicht möglichst schnell hin?</font></div>
]]> </description>
      <pubDate>Wed, 12 Jan 2005 00:11:23 +0100</pubDate>
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    </item>

    <item>
      <title><![CDATA[Der Tunnel
]]></title>
      <link>localhost/~bvg/B294117440/C1728839062/E1760814510/index.html</link>
      <description> <![CDATA[<div><font face="Helvetica">Ein versuch einer
Horrorgeschichte...</font></div>
 <br> <div><font face="Helvetica">Wer immer dies liest. Bitte vergesst uns
nicht.</font><br /><font face="Helvetica">Alles begann ganz normal: Die
Strassenbahn fuhr in einen Tunnel. Nur eigentlich sollte hier eine Brücke
kommen, nicht ein Tunnel. Was wohl mit der Brücke passiert war? Wo
führte dieser unverhoffte Tunnel hin? Auch manche anderen Fahrgäste
waren verstört. Ein Pärchen tuschelte miteinander. Ein Jugendlicher
nahm die Ohrstöpsel raus. Dann eine Durchsage: "Geehrte Fahrgäste,
hier spricht ihr Fahrer. Leider scheint es eine technische Panne gegeben zu
haben. Dieser Tunnel wird bald zu Ende sein, und wir entschuldigen uns für
etwaige Umstände." Jetzt waren alle Fahrgäste beunruhigt. Der Fahrer
schien selbst am Rande des Wahnsinns dahin zu schlittern, so wie seine Stimme
gezittert hatte. Wieder eine Durchsage: "Der Tunnel ist bald zu Ende, ich kann
schon das Ende sehen, bald ist das Ende da!" Den letzten Satz schrie der Fahrer
aus voller Brust. Der Tramzug fuhr immer schneller. "Ende, Ende, Ende..."
Murmelte es aus dem Lautsprecher. Zum Glück sass ich im hinteren Wagen, da
konnte mir der verrückte Fahrer nichts tun. Wir fuhren nun schon fünf
Minuten durch den Tunnel, und ein seltsames Gefühl bemächtigte sich
meiner Brust. Ich bekam Panik, wie der Fahrer! Auch andere schienen es zu
spüren, und ich sah den Jugendlichen aufspringen und die Notbremse
betätigen. Nichts veränderte sich, wir beschleunigten immer noch. Ich
merkte dass der Jugendliche plötzlich seltsam alt wirkte, und als ich auf
meine Hände herabblickte, bemerkte ich dass, ich plötzlich die uralte
Hände hatte. Aus einem Kinderwagen sprang, als junges Mädel, ein
ehemaliges Baby. Der ältere Herr vor mir war vornüber gesunken, und
als ich ihn anstiess, da zerbröselte er zu Staub.
</font><br /><font face="Helvetica">Wer immer dies liest, vergesst uns
nicht.</font></div>
]]> </description>
      <pubDate>Tue, 11 Jan 2005 00:34:38 +0100</pubDate>
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    </item>

    <item>
      <title><![CDATA[Die Diskussion
]]></title>
      <link>localhost/~bvg/B294117440/C1728839062/E307268372/index.html</link>
      <description> <![CDATA[<div><font face="Helvetica">Ich hab immer mühe mit Dialogen, daher diese
Übung.</font></div>
 <br> <div><font face="Helvetica">"Das kannst du mir nicht antun!"
</font><br /><font face="Helvetica">"Ich will aber nicht
mehr"</font><br /><font face="Helvetica">"Aber denk doch an den Ruhm, das
Geld..."</font><br /><font face="Helvetica">"Nein! Ich kann einfach nicht
mehr."</font><br /><font face="Helvetica">"Weisst du, die Frauen, die lieben
das, aber keine will mit einem ex.."</font><br /><font face="Helvetica">"Auch
das ist mir egal, jetzt lass mich in
ruhe."</font><br /><font face="Helvetica">"Komm schon, einfach noch einmal,
dieses letzte mal."</font><br /><font face="Helvetica">"Nein gerade dieses mal
nicht."</font><br /><font face="Helvetica">"Wenn nicht für das Geld, den
Ruhm, die Frauen, dann für mich!"</font><br /><font face="Helvetica">"Wie,
für dich?"</font><br /><font face="Helvetica">"Ich kann mir jemand neues
suchen, aber nur wenn du heute hier
gewinnst."</font><br /><font face="Helvetica">"Verdammt, das hast du das letzte
mal schon
gesagt!"</font><br /><font face="Helvetica">"Und?"</font><br /><font face="Helvetica">"Hmm"</font><br /><font face="Helvetica">"Bitte."</font><br /><font face="Helvetica">"Na
gut, aber ich steige wirklich das letzte mal in den
Ring"</font><br /><font face="Helvetica">"Das ist mein Boxer, jetzt mach ihn
fertig!"</font></div>
]]> </description>
      <pubDate>Sun, 09 Jan 2005 23:31:04 +0100</pubDate>
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    </item>

    <item>
      <title><![CDATA[Herr F.
]]></title>
      <link>localhost/~bvg/B294117440/C1728839062/E538270280/index.html</link>
      <description> <![CDATA[<div><font face="Helvetica">Etwas langatmig, aber irgendwie Zen.</font></div>
 <br> <div><font face="Helvetica">Jeden Abend zog sich Herr F. nach der Arbeit um.
Seit 40 Jahren schon. Zuerst zog er sich seinen Blaumann aus. Dann folgte das
Unterhemd. Er war normalerweise nicht einer der ersten in der Garderobe, aber
auch nicht der letzte. Zuletzt zog er sich die Socken aus. Sorgfältig legte
er alle Kleidungstücke zusammen, und packte die Socken und das Unterhemd in
eine braune Papiertüte. Die ersten der anderen waren zu diesem Zeitpunkt
bereits fertig mit Umziehen. Die Unterhose zog er nie aus, es geziemte sich
nicht sich derartig zu entblössen, auch wenn das die Jungen nicht zu
scheren schien. Herr F. nahm sich seine Kleidung aus dem Spind. Mit diesen war
er am Morgen zur Arbeit erschienen, und nun zog er sie sich wieder an. Zuerst
die Socken, dann das Unterhemd, im Winter zusätzlich lange Unterhosen. Zu
diesem Zeitpunkt war niemand mehr ausser Herrn F. in der Umkleide. Bis er sich
Angezogen hatte und bereit war mit dem Fahrrad nach Hause zu fahren, konnte sehr
viel Zeit vergehen.</font><br /><font face="Helvetica">Dann, eines Tages hatten
sich die Jungen zusammengetan, um ihn zu verspotten, als er gerade in seiner
Unterhose dastand. Herr F. blickte sie nur stoisch an, bekleidete sich weiter.
Die Jungen aber liessen nicht locker, machten dumme Sprüche, und nahmen ihm
schliesslich das Unterhemd weg, als er es sich gerade überziehen wollte.
Herr F. setzte sich hin und wartete. Die Jungen waren es bald leid ihn zu
foppen, und jemand warf Herrn F. das Unterhemd ins
Gesicht.</font><br /><font face="Helvetica">An diesem Abend wartete ein fast
gleich alter Mittarbeiter auf Herrn F. Er fragte Ihn: "Warum hast du dich nicht
gewehrt, oder wenigstens erklärt warum du das so machst? Nichtmal ich weiss
das." Herr F. antwortete: "Ach, weisst du, heute hat Jochen wieder die Socken
falsch herum angezogen, und Michael hat das Hemd angelassen. Sören hat den
Blaumann in den Spind von Mark getan, und Mark hat schon seit zwei Wochen
dieselbe Hose an. Ich bin zufrieden mit meinem Leben, und wenn sie es nicht
sind, dann will ich ihnen gerne dabei helfen sich aufzuheitern."</font></div>
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      <pubDate>Thu, 06 Jan 2005 00:06:42 +0100</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Das Parfüm
]]></title>
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      <description> <![CDATA[<div><font face="Helvetica">Endlich wieder eine Geschichte, tut mir leid
wegen dem Unterbruch... und dann auch noch eine so ähnliche... naja, ich
versuch morgen wieder originell zu sein ;-)</font></div>
 <br> <div><font face="Helvetica">Heute ging ich in eines von diesen riesigen
Kaufhäusern in der Stadt. Normalerweise mache ich das nicht, aber ich
brauchte unbedingt diese Socken die es nur dort gab, für meine Mutter. Also
ich spazierte so dahin, auf der suche nach der Sockenabteilung. Da kam
plötzlich so eine Verkäuferin dahergewuselt, mit einem riesigen Flakon
in der Hand. "Wollen sie eine Probe?" Rief sie entzückt, und sprühte
mich mit zwei heftigen Stössen auf den Sprühmechanismus voll.
Entgeistert starrte ich sie an. Sie wollte schon weiterwuseln, aber ich war
schneller. Ich packte sie am Arm und entriss ihr die Parfümprobe. "Du
willst bestimmt auch mal." knirschte ich zwischen den Zähnen hervor, und
Sprühte ihr ins Gesicht. SIe wollte schreien, aber ich sprühte ihr
gleich in den Mund, so dass nur ein Röcheln
herauskam.</font><br /><font face="Helvetica">Jetzt habe ich lebenslanges
Hausverbot, und meine Mutter muss sich ihre Socken selber besorgen, aber das war
es wert.</font></div>
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      <pubDate>Wed, 05 Jan 2005 17:58:07 +0100</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Die Punkerin
]]></title>
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      <description> <![CDATA[<div><font face="Helvetica">Meine Mutter wollte immer so etwas mit frechen
Punks tun...</font></div>
 <br> <div><font face="Helvetica">"Haste ma nen euro?" Murmelte die Punkerin. Der
ältere Mann, der nur so vor sich hin spaziert war, blickte sie verdutzt an.
"Wie bitte?" fragte er. "Hätte gern n'bisschen Kleingeld." Wiederholte die
junge Frau. "Nein, heute wohl eher nicht." versuchte er sich aus der Affäre
zu ziehen. Er hatte sich schon weggedreht, da rief die Punkerin: "So nicht! Du
reicher Sack..." - "Lass mich so leben wie ich will, denn ich lasse dich ja auch
so leben wie du willst." Unterbrach der ältere Herr, und lies die Punkerin
verdutzt zurück.</font></div>
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      <pubDate>Sun, 02 Jan 2005 00:17:07 +0100</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Das böse Wutzelchen
]]></title>
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      <description> <![CDATA[<div><font face="Helvetica">Ein Wutzelmärchen für kleine
Wutzelkinder.</font></div>
 <br> <div><font face="Helvetica">Es war einmal ein kleines Wutzelchen. das
wutzelte den ganzen Tag herum, wie es alle Wutzel so tun. Doch dieses Wutzelchen
war besonders. Es war besonders böse. Dazu muss man wissen dass alle Wutzel
ganz liebe kleine Kerlchen sind, die nie jemandem etwas böses tun. Wenn ein
Wutzel beim bösen Wutzelchen vorbeikam, und "Holadelidü!"
grüsste, so antwortete das böse Wutzelchen nicht mit
"Tüdeldü!", sondern mit "Hallo". Es war sogar so böse, dass es
manchmal kein Trinkgeld gab. Es war also von Grund auf schlecht. Die anderen
Wutzel hatten so viel Angst vor dem bösen Wutzelchen, dass sie es
verstiessen. Das böse Wutzelchen irrte noch etwas durch die Gegend, aber
schon bald erlag es seiner Bösartigkeit, und wurde von einer Eule
gefressen. </font><br /><font face="Helvetica">Passt also alle auf, und seid
immer lieb und nett, sonst geht es euch wie dem bösen
Wutzelchen!</font></div>
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      <pubDate>Fri, 31 Dec 2004 14:13:51 +0100</pubDate>
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    </item>

    <item>
      <title><![CDATA[Toilettenhäuschen
]]></title>
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      <description> <![CDATA[<div><font face="Helvetica">Ein weiterer Versuch einer morallosen
Geschichte...</font></div>
 <br> <div><font face="Helvetica">Heute spazierte ich des nachts an einem
Toilettenhäuschen vorbei. Da ich ein gewisses drängen verspürte,
wollte ich es betreten, doch an der Türe hing ein Zettel: "Wegen Umbau
ausser Betrieb bis:" es war keine Zahl auf der gepunkteten Linie unter diesem
Satz angegeben. Ich zögerte kurz, doch dann drückte ich die
Türklinke doch herunter, und siehe da: die Türe lies sich öffnen.
Im hell erleuchteten innern erwartete mich einen grobschlächtigen Mann. Er
hatte die Hosen heruntergelassen, und war im begriff eine junge Frau, welche vor
ihm vornübergebeugt kauerte, zu penetrieren. Diese versuchte Ihr Gesicht zu
verdecken. Trotzdem sah ich ihre Tränen. "Hau ab" knurrte der Mann, und das
tat ich dann auch.</font></div>
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      <pubDate>Thu, 30 Dec 2004 00:02:46 +0100</pubDate>
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    </item>

    <item>
      <title><![CDATA[Geschichtsmobbing
]]></title>
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      <description> <![CDATA[<div><font face="Helvetica">Diese Gefällt mir irgendwie besonders gut,
ich weiss nicht warum...</font></div>
 <br> <div><font face="Helvetica">Im Geschichtenland, von dem ich schon einmal
berichtete, gab es eine Geschichte, die wollte nie
enden.</font><br /><font face="Helvetica">SIe sagte zu den anderen Geschichten:
"Ich werde nie enden, ich bin die unendlich lange Geschichte!" Die anderen
Geschichten machten sich lustig über die Geschichte die nie enden wollte.
Sie sagten: "guck, da geht die unendlich dumme Geschichte." Oder: "Hey,
unendlich dumme Geschichte, geh doch weg!" Manchmal sagten sie auch: "Unendlich
dumme Geschichte hör doch endlich auf!" Wie man sieht wahren sie nicht sehr
einfallsreich.</font><br /><font face="Helvetica">Die Geschichte die nie enden
wollte machte sich nicht viel aus den Beschimpfungen der anderen Geschichten. Es
gab eine Geschichte, die tatsächlich "Unendliche Geschichte" hiess. Diese
war, obwohl sehr wohl endlich, das Vorbild der Geschichte die nie enden wollte.
Deswegen versuchte sie immer in der Nähe dieser Geschichte zu sein, und
schon bald sah man sie immer als Pärchen durch die Geschichtenwelt
wandern.</font><br /><font face="Helvetica">Das mochten die anderen Geschichten
gar nicht, und sie spotteten: "da ist das unendlich dumme Pärchen." Und:
"Ihr seid doch geschichts-sexuell!" Manchmal riefen sie auch: "geht doch zu ende
ihr blöden Geschichten!"</font><br /><font face="Helvetica">Eines Tages, da
war das ende der Geschichte die nie enden wollte tatsächlich da. Als die
anderen Geschichten sahen, dass die Geschichte die nicht enden wollte
aufhörte, da sassen sie mit der "Unendlichen Geschichte" zusammen, und
sagten: "Diese Geschichte hatte Visionen!" Und: "Eine Geschichte mit einem Ziel
ist eine gute Geschichte!" Manchmal schniefte eine besonders gerührte
Geschichte: "Währe sie doch nie
geendet!"</font><br /><font face="Helvetica">Da schimpfte die "Unendliche
Geschichte": "Ihr habt die arme Geschichte die nicht enden wollte immer fertig
gemacht, und jetzt wo es zu spät ist, redet ihr gut über sie. Ihr
Heuchler!" Wütend stapfte die "Unendliche Geschichte" von dannen, um
ehrlichere Gesellschaft zu finden.</font></div>
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      <pubDate>Wed, 29 Dec 2004 18:21:34 +0100</pubDate>
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