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Mit Chip und Ausweis
Jetzt hat Willi seinen EU-Pass und den Chip. Der Tierarztbesuch verlief überraschend friedlich. Willi muckste sich nicht bei der Untersuchung, die ohne Befund ablief. Er spürte nicht mal die Injektion des Identifikationschips. Lediglich den Bestechungskeks des Tierarztes verschmähte er. Zuhause hat er ihn dann aber mit umso größerem Genuss verspeist.

Eine Tablette für die nächste Entwurmung haben wir auch bereits mitbekommen. Die wird Willi allerdings erst in zwei Wochen bekommen. Eine Woche danach steht dann die nächste Impfung an.

Mittlerweile hört Willi schon gut auf seinen Namen. Er kommt auch, wenn man ihm den Befehl "Komm" gibt. Jedenfalls meistens. Wir haben uns entschlossen, dass Willi zumindest ein ordentliches Grundverhalten lernt. Wir haben bereits einige Bücher gewälzt, und sind zu dem Entschluss gekommen mit Willi in eine Hundeschule zu gehen. Wie das sein wird, wird sich am kommenden Samstag zeigen, denn dann wird Willi das erste mal in die Welpenspielschule gehen.
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Von Lieblingsplätzen und vom Umkrempeln
Willi hat bereits am zweiten Tag seinen Lieblingsplatz auserkoren. Es ist, wie vermutlich leicht zu erraten ist, das Sofa. Er zeigt allerhand Erfindungsreichtum, wenn es darum geht, einen begehrten Platz auf dem Sofa zu ergattern. Zunächst versuchte Willi es auf die klassische Art. Kläglichstes Miefen sollte unsere Herzen erweichen, um für Willi den Fahrstuhl zum Sofa zu spielen. Als das nicht funktionierte, ich muss dazu sagen, dass es für uns klar war, dass er auf das Sofa darf, versuchte Willi durch eine noch etwas unausgereifte Sprungtechnik aufs Sofa zu gelangen. Das klappte nicht, denn Willi hat weder das richtige Timing noch die nötige Sprungkraft. Schließlich entdeckt Willi, dass man ja leicht ein Bein hochklettern kann, um zum weichen Platz zu kommen. Doch das Bein steht nicht immer zur Verfügung, und außerdem soll Willi ja nicht jedem am Bein hochklettern. Also versuchte er die Hangeltechnik. Will probierte sich am Sofa hochzuziehen, was ihm aber nicht richtig gelang. Doch nur kurze Zeit später hatte Willi einen eleganten Weg gefunden. Am Sofaende steht eine kleine Kameratasche. Auf die kommt er problemlos. Von dort ist es dann ein Leichtes für Willi auf das Sofa zu gelangen. Diese Treppe benutzt er nun regelmässig.

Ansonsten krempelt der kleine Willi unser Leben ganz schön um. Er ist noch nicht stubenrein, und will alle paar Stunden oder genauer nach jeder Aktion, sei es nun das Schläfchen oder das Spielen nach draußen auf die Wiese. Es gelang uns ziemlich schnell festzustellen, wann es bei ihm so weit ist. Darüber hinaus verlangt Willi natürlich nach viel Aufmerksamkeit, die er auch bekommt. Nicht nur von uns, sondern auch von den Kindern. Jedenfalls ist man nach einem Tag mit Willi ziemlich erschlagen. Glücklicherweise schafft Willi es gut, die Nacht zum Schlafen zu nutzen, und schafft es also auch schon, nachts nicht dauernd zu müssen.

Als nächstes steht für Willi der Besuch beim Tierarzt auf dem Programm. Schließlich braucht Willi seinen EU-Pass und den entsprechenden Chip.
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Willi geht auf Reisen
Jetzt ist es endlich so weit. Wir können den Willi abholen. Seinen ersten ärztlichen Besuch brachte er problemlos hinter sich, genauso wie seine erste Impfung. Wir machten uns vorher natürlich so manche Gedanken. Wie würde Willi die Autofahrt überstehen, schließlich hatte er fast 400 Kilometer vor der Brust? Würde er das Autofahren auch vertragen? Würde er seine Geschwister und Eltern vermissen? Vor allem aber, wie ist Willi drauf?

Die Antworten bekamen wir schnell. Willi macht Autofahren überhaupt nichts aus. Er ist weder nervös und ängstlich, noch kläfft oder mieft er im Auto herum. Das Fahren verträgt er auch problemlos. Den Eindruck, seine Geschwister und Eltern zu vermissen machte er auch nicht. Auch nicht, als wir die Fahrt endlich hinter uns gebracht hatten, und Willi sein neues Zuhause unter die Lupe, oder besser die Nase nehmen konnte. Er akzeptierte sofort sein neues Körbchen, wie man auch auf dem Foto unschwer erkennen kann.

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Willi ist zufrieden in seinem neuen Zuhause

Der Hunger war ihm während der Fahrt auch nicht abhanden gekommen, denn er machte sich sofort über sein Junior-Futter her, und ließ keinen Krümel übrig. Willi wuselte durch Wohnzimmer und Küche und erkundete jeden Winkel. Seine besondere Vorliebe gilt allerdings Schuhen und Schlappen aller Art, die er am liebsten alle komplett zerkauen würde. Spannend für Willi war dann seine erste Begegnung mit unserer Katze. Die Katze - hundegewöhnt - störte sich nicht sonderlich an Willi. Für Willi ist die Katze aber etwas ganz neues. Er würde gerne dauernd mit ihr spielen, wogegen die Katze aber etwas hat. Streiten tun beide nicht, die Katze verzieht sich einfach auf einen Stuhl wenn Willi zu wild wird.

Besonders froh ist Willi mit den Kindern spielen zu können. Man merkt ihm an, dass er seine ersten Lebenswochen in einer Familie mit Kindern verbracht hat. In dieser Hinsicht gibt es also erfreulicherweise überhaupt keine Probleme.
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Neues von Willi
Endlich haben wir wieder was Neues vom Willi gehört, und vor allem auch gesehen. Zusammen mit seinen Geschwistern unternimmt Willi nun die ersten Schritte. Demnächst steht auch sein erster Arztbesuch an. Wenn alles gut geht, werden wir ihn ziemlich bald danach bei uns aufnehmen können. Darauf freuen wir uns natürlich sehr.
Ein neues Bild gibt es auch. Das muss ich natürlich auch hier posten.
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Photo: Copyright salliunderna.de
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Willi robbt
Laufen war zu diesem Zeitpunkt noch viel zu kompliziert für Willi. Aber auch robbend kommt er an sein Ziel.
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Photo Copyright ars_medien
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